Am Freitag, dem 17. Juli, wird sich das Wetter in mehreren Regionen Deutschlands deutlich verschlechtern. Nach mehreren heißen Tagen zieht eine instabile Luftmasse über das Land und bringt kräftige Gewitter, intensive Niederschläge sowie starke Windböen. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf wetteronline.
Bereits in den vergangenen Tagen kam es in Deutschland vereinzelt zu heftigen Gewittern. Am Freitag könnte die Unwetterlage jedoch deutlich größere Gebiete erfassen. Die Gewitterfronten ziehen voraussichtlich aus dem Süden über die Mitte des Landes in Richtung Nordosten.
Wo in Deutschland die stärksten Gewitter erwartet werden
Die ersten kräftigen Gewitterzellen können sich bereits in der Nacht bilden. Im Laufe des Freitags wird die Wetterlage zunehmend instabil, da warme und feuchte Luft aus südlicher Richtung einströmt.
Die höchste Unwettergefahr besteht voraussichtlich in einem breiten Streifen vom Saarland und Rheinland-Pfalz über südliche und östliche Regionen Deutschlands bis zur Ostseeküste.
Auch zwischen Nordrhein-Westfalen und der Nordseeküste sind einzelne starke Gewitter möglich. Dort rechnen Meteorologen mit häufigen Blitzen, kräftigem Donner und kurzzeitig sehr intensivem Regen.
Welche Folgen die Gewitter haben können
Die größte Gefahr geht von heftigen Niederschlägen aus. Innerhalb kurzer Zeit können größere Wassermengen fallen und örtliche Überflutungen verursachen. Besonders gefährdet sind Straßen, Tunnel, Unterführungen und Kellerräume.
Zusätzlich werden folgende Wettergefahren erwartet:
- Starkregen mit Überflutungsgefahr auf Straßen und in tiefer gelegenen Gebieten;
- Sturmböen, die Äste abbrechen und Bäume umstürzen lassen können;
- größerer Hagel, der Fahrzeuge, Hausdächer und landwirtschaftliche Flächen beschädigen kann;
- intensive Gewitteraktivität mit zahlreichen Blitzeinschlägen.
Während kräftiger Regenschauer kann sich die Sicht auf Autobahnen deutlich verschlechtern. Autofahrer müssen zudem mit Aquaplaning und plötzlich überfluteten Fahrbahnen rechnen.
Zugbahn der Gewitter bleibt schwer vorherzusagen
Meteorologen weisen darauf hin, dass sich die genaue Zugrichtung einzelner Gewitterzellen nur schwer im Voraus bestimmen lässt. Die Unwetter können sehr lokal auftreten und sich regional stark unterscheiden.
Während es in einem Ort zu heftigem Regen, Hagel und Sturmböen kommt, kann es wenige Kilometer weiter nahezu trocken bleiben. Wetterwarnungen können deshalb kurzfristig angepasst und aktualisiert werden.
Die Bevölkerung wird aufgefordert, Wetterradar, Blitzkarten und offizielle Warnmeldungen der zuständigen Behörden im Blick zu behalten. Das gilt besonders vor Autofahrten, Veranstaltungen im Freien sowie längeren Aufenthalten in Wäldern und Parks.
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