US-Präsident Donald Trump hat erklärt, dass ein Abkommen zwischen Washington und Teheran über das iranische Atomprogramm in Kürze unterzeichnet werden könnte. Nach seinen Worten werde die Straße von Hormus unmittelbar nach Inkrafttreten der Vereinbarung für den internationalen Schiffsverkehr geöffnet. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf wydarzenia.interia.
Der amerikanische Präsident betonte, dass das Abkommen keine finanziellen Zahlungen der USA an den Iran vorsehe. Gleichzeitig erklärte er, die Vereinbarung werde zur Beseitigung der iranischen Bestände an angereichertem Uran führen.
Trump fügte hinzu, dass sich beide Seiten nach Abschluss der wichtigsten Umsetzungsphasen mit den verbleibenden Aspekten der nuklearen Infrastruktur befassen könnten.
USA warnen vor Konsequenzen bei Scheitern der Umsetzung
Im Zusammenhang mit dem geplanten Abkommen machte Trump deutlich, dass Washington eine schnelle und wirksame Umsetzung aller Vereinbarungen erwarte.
Sollte der Prozess verzögert oder blockiert werden, stünden den Vereinigten Staaten nach seinen Worten weitere Optionen zur Verfügung. Trump sprach dabei von einer „letzten Alternative“, ohne nähere Einzelheiten zu nennen.
Vertreter der US-Regierung bezeichneten den Entwurf der Vereinbarung zuvor als „starkes Abkommen“. Zudem erklärten sie, die Vereinigten Staaten seien bereit, sich nach Abschluss der Einigung an der Minenräumung in der Straße von Hormus zu beteiligen.
Teheran bestätigt den von Trump genannten Zeitplan nicht
Die iranische Regierung bestätigte die Aussagen über eine Unterzeichnung zu einem konkreten Termin jedoch nicht.
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, erklärte, dass ein Abkommen zwar in den kommenden Tagen möglich sei. Gleichzeitig mahnte er jedoch zur Zurückhaltung bei Spekulationen über einen genauen Zeitpunkt.
Nach Angaben Teherans dauern die Verhandlungen weiterhin an, und der Abschluss hänge von der endgültigen Abstimmung aller Vertragsbestandteile ab.
Trump nimmt am G7-Gipfel teil und spricht über die Ukraine
In der kommenden Woche wird Trump am G7 Summit in Frankreich teilnehmen. Dort soll er mehrere bilaterale Gespräche mit Staats- und Regierungschefs aus dem Nahen Osten führen sowie an einer Arbeitssitzung mit dem ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelenskyy teilnehmen.
Nach Angaben der US-Regierung sind unter anderem Treffen mit den Spitzenpolitikern Ägyptens, Katars, der Vereinigten Arabischen Emirate, Frankreichs und Indiens vorgesehen.
Ukraine-Krieg und globale Sicherheit stehen auf der Agenda
Zu den zentralen Themen des Gipfels gehört der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine. Vertreter der US-Regierung betonten, Washington wolle ein möglichst schnelles Ende des Krieges erreichen. Weitere Einzelheiten zu möglichen diplomatischen Initiativen wurden jedoch nicht bekannt gegeben.
Darüber hinaus wollen die Teilnehmer über Wirtschaftswachstum, internationale Sicherheit sowie die Stabilität globaler Lieferketten beraten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Versorgung mit kritischen Rohstoffen und Mineralien, die für moderne Technologien benötigt werden.
Außerdem wird Trump während seines Frankreich-Besuchs an einem Abendessen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Versailles teilnehmen. US-Regierungsvertreter erklärten zugleich, dass der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu nicht an den bilateralen Gesprächen Trumps mit den Staats- und Regierungschefs aus dem Nahen Osten teilnehmen werde.
lesen Sie auch: Netanjahu zieht Alleingang gegen Iran ohne Unterstützung der USA in Betracht

