Am Montag, dem 27. Juli, ereignete sich auf der Autobahn A71 in Thüringen ein tödlicher Verkehrsunfall. Der Fahrer eines Mercedes verlor auf der regennassen Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte gegen die Schutzplanke und überschlug sich im Bereich der Brücke über das Seßlestal. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf Вild.
Nach dem Aufprall kam das Auto nahezu senkrecht zum Stillstand. Teile der Karosserie verfingen sich in der Brückenkonstruktion, während das Fahrzeug über dem Abgrund hing. Der Fahrer wurde im Innenraum eingeklemmt. Trotz des Einsatzes von Rettungskräften und Notärzten erlag der Mann seinen schweren Verletzungen.
Der Unfall ereignete sich gegen 11.30 Uhr auf dem Abschnitt der A71 zwischen den Anschlussstellen Meiningen-Nord und Suhl. Nach ersten Angaben der Autobahnpolizei war der Mercedes auf der nassen Fahrbahn unterwegs, als der Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle verlor.
Das Fahrzeug kam nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit der Schutzvorrichtung, überschlug sich und blieb am Beginn des Brückengeländers hängen. Das Dach und weitere Karosserieteile verkeilten sich zusammen mit transparenten Schutzwänden in der Metallkonstruktion.
Feuerwehr sicherte das Fahrzeug über dem Abgrund
Nach dem Zusammenstoß bestand die Gefahr, dass der schwer beschädigte Wagen von der Brücke ins Tal stürzen könnte. Insgesamt waren 36 Feuerwehrleute an dem Einsatz beteiligt. Mithilfe einer Drehleiter und spezieller Sicherungstechnik stabilisierten sie das Fahrzeug und verhinderten einen Absturz.
Erst nachdem der Mercedes gesichert worden war, konnten die Einsatzkräfte zu dem im Innenraum eingeklemmten Fahrer vordringen. Der Mann wurde aus dem zerstörten Fahrzeug befreit und den Rettungskräften übergeben. Wiederbelebungsmaßnahmen blieben jedoch erfolglos. Der Fahrer starb noch an der Unfallstelle an seinen schweren Verletzungen.
Die Rettungsarbeiten fanden etwa 30 Meter über dem Seßlestal im Thüringer Wald statt. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden. Nach der Bergung des Fahrers zogen die Einsatzkräfte den Mercedes zurück auf die Fahrbahn.
Autobahn bis zum Abend vollständig gesperrt
Wegen des Unfalls wurde die A71 im Bereich der rund 320 Meter langen Brücke vollständig gesperrt. Die Sperrung dauerte bis in die Abendstunden, während Feuerwehr, Polizei und Bergungsdienste am Unfallort arbeiteten und das beschädigte Fahrzeug entfernten.
Auch auf der Gegenfahrbahn bildete sich ein längerer Stau. Nach Angaben der Polizei wurde der Verkehr zusätzlich durch Schaulustige behindert, die ihre Geschwindigkeit reduzierten, um die Unfallstelle zu betrachten.
Die genaue Ursache für den Kontrollverlust ist weiterhin unklar. Sachverständige sollen nun den Unfallhergang untersuchen. Der entstandene Sachschaden wird vorläufig auf rund 50.000 Euro geschätzt.
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