Kontopfändung 2026 — wie Sie Ihr Geld schützen und Pfändung abwehren
Eine Kontopfändung ist ein Schock — plötzlich ist das Konto gesperrt, Sie kommen nicht mehr an Ihr Geld, Miete und Strom können nicht bezahlt werden. Doch das Gesetz schützt Sie: Mit einem P-Konto (Pfändungsschutzkonto) bleibt Ihnen ein Grundfreibetrag von 1.491,75 Euro monatlich — unpfändbar.
Ergänzend: Pfändung 2026: Was darf gepfändet werden? und Privatinsolvenz 2026.
„Bei Kontopfändung sofort handeln: P-Konto einrichten lassen. Die Bank hat 4 Tage Zeit. Ab dann sind 1.491,75 Euro pro Monat geschützt — niemand kann Ihnen dieses Geld nehmen.“
Was ist geschützt — und was nicht?
Sofortmaßnahmen bei Kontopfändung
Kann die Bank das Konto kündigen?
- Wegen Pfändung: Nein — die Pfändung allein ist kein Kündigungsgrund
- P-Konto-Umwandlung: Muss innerhalb von 4 Tagen erfolgen, darf nicht verweigert werden
- Kosten: Das P-Konto darf nicht teurer sein als das bisherige Konto
Wann endet die Pfändung?
Die Pfändung endet, wenn die Schuld vollständig bezahlt ist, der Gläubiger die Pfändung aufhebt, oder ein Gericht sie aufhebt. Bei Privatinsolvenz wird die Pfändung durch den Treuhänder ersetzt.
Fazit: P-Konto ist Ihr Schutzschild
Warten Sie nicht, bis die Pfändung kommt — wer absehbar Schuldenprobleme hat, sollte vorsorglich ein P-Konto einrichten. Kostenlose Beratung bei Schuldnerberatungsstellen.
Quellen: § 850k ZPO – Pfändungsschutzkonto | BaFin – P-Konto | Bundesverband Schuldnerberatung | Verbraucherzentrale – P-Konto

