Im österreichischen Ötztal ist es während einer Ausbildungsmaßnahme der Polizei zu einem tödlichen Unfall gekommen. Eine 34-jährige Polizeianwärterin stürzte am Klettersteig entlang des Stuibenfalls in der Gemeinde Umhausen ab. Nach einer mehrstündigen Suchaktion fanden die Einsatzkräfte die Frau am Fuß des Wasserfalls leblos auf. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf Аlpin.
Absturz während einer alpinen Ausbildung
Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, 15. Juli 2026, am Stuibenfall-Klettersteig im Bundesland Tirol. Nach Angaben der Polizei nahm die 34-Jährige an einer organisierten alpinen Ausbildung für Polizeibedienstete teil.
Gegen Mittag stürzte die Frau aus bislang ungeklärter Ursache im Bereich des Wasserfalls vom Klettersteig ab. Unmittelbar nach dem Vorfall wurden die Einsatzkräfte alarmiert. An der Suche beteiligten sich Bergretter, Polizeikräfte und weitere Spezialisten für Einsätze in schwer zugänglichem Gelände.
Die Suchaktion dauerte mehrere Stunden. Die Rettungskräfte kontrollierten die Felsbereiche, den Verlauf des Wasserfalls und das Gelände an seinem Fuß. Gegen 18.10 Uhr wurde die Vermisste schließlich unterhalb des Stuibenfalls gefunden. Ihre Verletzungen waren tödlich.
Alpinpolizei untersucht die Unfallursache
Der genaue Ablauf vor dem Absturz ist noch nicht geklärt. Offen ist, ob ein technischer Fehler, die Sicherungsausrüstung, die Beschaffenheit des Klettersteigs oder andere Umstände eine Rolle gespielt haben.
Um eine unabhängige Untersuchung sicherzustellen, wurde die Alpinpolizei der Landespolizeidirektion Salzburg mit den Ermittlungen betraut. Die Beamten sollen unter anderem die Ausrüstung, die Organisation der Ausbildung und die Abläufe innerhalb der Gruppe prüfen.
Auch Zeugen und Ausbilder, die sich zum Zeitpunkt des Unfalls auf der Route befanden, sollen befragt werden. Wann die Ermittlungen abgeschlossen sein werden, ist derzeit nicht bekannt.
Stuibenfall-Klettersteig bis auf Weiteres gesperrt
Nach dem tödlichen Unfall wurde der Zugang zum Stuibenfall-Klettersteig gesperrt. Die Route bleibt bis zum Abschluss der notwendigen Ermittlungen und technischen Kontrollen geschlossen.
Der Klettersteig verläuft entlang des 159 Meter hohen Stuibenfalls nahe Umhausen und zählt zu den bekannten alpinen Attraktionen im Ötztal. Die Strecke ist rund 450 Meter lang.
Die meisten Passagen sind mit dem Schwierigkeitsgrad B eingestuft. Hinzu kommen zwei kurze überhängende Abschnitte der Kategorie C, die eine gute Kondition und einen sicheren Umgang mit der Klettersteigausrüstung erfordern.
Zu den markantesten Abschnitten gehört eine Seilquerung direkt über dem Wasserfall. Weniger erfahrene Besucher können diese Passage über eine leichtere Alternativroute umgehen.
Wann der Klettersteig wieder für Besucher und Alpinisten geöffnet wird, ist noch nicht bekannt.
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