WhatsApp beginnt in den kommenden Monaten schrittweise mit der Einführung von Benutzernamen (Usernames). Die neue Funktion soll es ermöglichen, mit anderen Nutzern in Kontakt zu treten, ohne die eigene Telefonnummer offenlegen zu müssen. Derzeit können Nutzer auf Android- und iOS-Geräten ihren gewünschten Benutzernamen bereits reservieren – vorausgesetzt, sie haben die neueste Version der App installiert. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf radiohochstift.
Die Einführung erfolgt nach und nach. Sobald das entsprechende Update verfügbar ist, erscheint in den Profileinstellungen der Menüpunkt „Benutzernamen reservieren“. Dort können Nutzer ihren gewünschten Username auswählen. Alle Benutzernamen werden mit einem @-Symbol angezeigt.
Welche Regeln für Benutzernamen gelten
Für die Vergabe eines Benutzernamens gelten mehrere Vorgaben.
Ein Username muss zwischen 3 und 35 Zeichen lang sein. Er darf ausschließlich Kleinbuchstaben (a–z), Zahlen, Unterstriche und Punkte enthalten. Reine Zahlenfolgen sind nicht zulässig.
Bestimmte Namen sind bereits für Unternehmen, Behörden oder Personen des öffentlichen Lebens reserviert. Ist ein gewünschter Benutzername nicht mehr verfügbar, schlägt WhatsApp automatisch alternative Varianten vor.
Wer bereits denselben Benutzernamen bei Facebook oder Instagram verwendet, kann ihn auch bei WhatsApp übernehmen – sofern alle Dienste derselben Meta-Kontenübersicht hinzugefügt wurden.
Der Benutzername ersetzt die Telefonnummer nicht
Die Mobilfunknummer bleibt weiterhin Voraussetzung für die Erstellung und Nutzung eines WhatsApp-Kontos.
Der Benutzername ist zudem nicht mit dem angezeigten Profilnamen identisch. Es handelt sich um eine zusätzliche Kennung, deren Nutzung freiwillig ist.
Ein Username kann jederzeit erstellt, geändert oder gelöscht werden. Wird er geändert, kann der bisherige Name sofort von anderen Nutzern registriert werden.
Nach dem Löschen eines Benutzernamens bleibt dieser noch 14 Tage für den bisherigen Inhaber reserviert. Danach kann er von anderen beansprucht werden.
Auch nach der Aktivierung eines Benutzernamens können Personen, die bereits die Telefonnummer kennen, den Nutzer weiterhin über diese kontaktieren.
PIN-Schutz für neue Kontakte
Mit dem offiziellen Start der Funktion führt WhatsApp zusätzlich einen PIN-Code (Benutzernamenschlüssel) ein.
Wer künftig über einen Benutzernamen Kontakt aufnehmen möchte, benötigt nicht nur den Username, sondern auch den dazugehörigen PIN-Code. Erst nach dessen Eingabe kann eine neue Unterhaltung gestartet werden.
Dadurch erhalten Nutzer mehr Kontrolle darüber, wer sie über ihren Benutzernamen kontaktieren darf.
Mehr Datenschutz durch die neue Funktion
Mit der Einführung von Benutzernamen möchte WhatsApp den Schutz persönlicher Daten verbessern. Nutzer müssen ihre Telefonnummer künftig nicht mehr an unbekannte Personen weitergeben, um über den Messenger erreichbar zu sein.
Außerdem soll verhindert werden, dass Dritte Telefonnummern ohne Zustimmung weitergeben und dadurch Kontakt aufnehmen können.
Ein vergleichbares System bietet der Messenger Signal bereits seit 2024 an.
Wann Benutzernamen verfügbar sind
Wer seinen Benutzernamen bereits reserviert hat, erhält eine Benachrichtigung in der App, sobald die Funktion für das eigene Konto freigeschaltet wird.
Bis dahin bleibt der reservierte Benutzername für andere unsichtbar und kann nicht für eine Kontaktaufnahme verwendet werden.
Nach der Aktivierung sehen Personen ohne gespeicherte Telefonnummer lediglich den Benutzernamen. Kontakte, die die Telefonnummer bereits gespeichert haben, sehen weiterhin sowohl die Telefonnummer als auch den neuen Username.
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