Der britische Radprofi Finlay Tarling ist im Alter von 19 Jahren während der 87. Portugal-Rundfahrt ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich auf der achten Etappe des Etappenrennens zwischen Melgaço und Fafe. Nach ersten Berichten portugiesischer Medien kollidierte der Fahrer mit einem Auto, das nicht zum offiziellen Rennkonvoi gehörte. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf Вild.
Nach dem Unfall wurde das Rennen neutralisiert. Später bestätigten die Organisatoren der Volta a Portugal und der Portugiesische Radsportverband offiziell den Tod des britischen Sportlers.
Was über den Unfall auf der achten Etappe bekannt ist
Der Vorfall ereignete sich am Freitag, dem 14. August, während der achten Etappe der Portugal-Rundfahrt. Finlay Tarling startete für das NSN Development Team und befand sich gemeinsam mit den anderen Fahrern auf der Rennstrecke.
Der portugiesische Fernsehsender RTP, der das Rennen überträgt, berichtete, dass der Radfahrer mit einem Auto zusammengestoßen sei. Nach vorläufigen Angaben soll das Fahrzeug dem Sportler entgegengekommen sein und nicht zu den Fahrzeugen gehört haben, die das Rennen begleiteten.
Die genauen Umstände des Zusammenstoßes waren zum Zeitpunkt der ersten Meldungen jedoch noch nicht offiziell geklärt. Die Organisatoren machten in ihrer Mitteilung keine näheren Angaben zum Unfallhergang und erklärten lediglich, Tarling sei infolge eines schweren Unfalls während der Etappe gestorben.
Nach dem Vorfall wurde der sportliche Teil des Rennens neutralisiert.
Medien nennen Ort des tödlichen Zusammenstoßes
Nach Angaben der portugiesischen Sportzeitung Record ereignete sich der Unfall auf der Nationalstraße N306, die Paredes de Coura und Ponte de Lima im Norden Portugals verbindet.
Die achte Etappe der Volta a Portugal führte von Melgaço nach Fafe. Auf diesem Streckenabschnitt kam es zu dem tödlichen Unfall des 19-jährigen Briten.
Berichte über einen möglichen Frontalzusammenstoß mit einem Auto waren zunächst in portugiesischen Medien aufgetaucht. Demnach soll das Fahrzeug nicht Teil des offiziellen Konvois der Portugal-Rundfahrt gewesen sein.
Organisatoren der Volta a Portugal bestätigen Tod von Finlay Tarling
Die offizielle Bestätigung des Todesfalls veröffentlichten die Organisatoren der 87. Volta a Portugal em Bicicleta Jogos Santa Casa gemeinsam mit dem Portugiesischen Radsportverband.
In der Mitteilung hieß es, der britische Fahrer Finlay Tarling vom NSN Development Team sei infolge eines schweren Unfalls auf der achten Etappe zwischen Melgaço und Fafe gestorben.
Die Rennorganisation und der Verband sprachen der Familie des Verstorbenen, seinen Angehörigen, Freunden, Teamkollegen und dem NSN Development Team ihr Beileid aus.
Finlay Tarling startete bei internationalen Rennen
Finlay Tarling war ein junger britischer Radrennfahrer und fuhr für das NSN Development Team. Er nahm an internationalen Straßenrennen teil, darunter auch an Wettbewerben unter dem Dach des Radsport-Weltverbandes UCI.
Im Jahr 2024 war Tarling bei den Junioren-Weltmeisterschaften am Start. Im Mai 2026 nahm er zudem an einem Rennen der UCI ProSeries in Frankreich teil.
Der Sportler war der jüngere Bruder des britischen Radprofis Joshua Tarling, der auf höchstem Niveau im professionellen Straßenradsport aktiv ist.
Älterer Bruder fährt für Ineos Grenadiers
Der 22-jährige Joshua Tarling fährt für das WorldTour-Team Ineos Grenadiers und ist unter anderem auf das Einzelzeitfahren spezialisiert.
Zu seinen größten internationalen Erfolgen zählt die Bronzemedaille bei der Straßenrad-Weltmeisterschaft 2023 im Einzelzeitfahren.
Zum Zeitpunkt der ersten Berichte über die Tragödie lagen noch keine offiziellen Angaben zu den weiteren Ermittlungen vor. Auch Informationen über den Fahrer des Autos und darüber, wie das Fahrzeug auf den betreffenden Abschnitt der Rennstrecke gelangte, waren zunächst nicht bekannt.
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