Sarah Ferguson, die seit mehreren Monaten kaum noch öffentlich aufgetreten ist, soll sich derzeit im schweizerischen Verbier aufhalten. Britischen Medien zufolge hat die ehemalige Herzogin von York Zuflucht im luxuriösen Alpenhaus ihres langjährigen Freundes und früheren Partners Paddy McNally gefunden, der am 22. Juli im Alter von 88 Jahren starb. Der Unternehmer hatte über Jahrzehnte engen Kontakt zu Ferguson gehalten und sie in schwierigen Lebensphasen wiederholt unterstützt. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf merkur.
Der letzte größere öffentliche Auftritt der 66-Jährigen liegt bereits einige Monate zurück. Im Dezember 2025 wurde Ferguson auf dem Weg zur Taufe ihrer Enkelin Athena gesehen, der zweiten Tochter von Prinzessin Beatrice.
Ferguson soll den Sommer in den Schweizer Alpen verbracht haben
Wie die „Daily Mail“ unter Berufung auf die Royals-Sendung „Palace Confidential“ berichtet, hielt sich Ferguson in diesem Sommer in Verbier auf. In dem bekannten Ferienort im Südwesten der Schweiz befindet sich das acht Zimmer umfassende Chalet „Les Gais Lutins“, das Paddy McNally gehörte.
Während Verbier im Winter von Skitouristen geprägt ist, geht es dort in den Sommermonaten deutlich ruhiger zu. Das Anwesen fernab von London und der britischen Boulevardpresse könnte Ferguson deshalb einen Rückzugsort geboten haben.
Der Royal-Experte Richard Kay erklärte, nach seinen Informationen habe Sarah den Sommer mit McNally in Verbier verbracht. Für jemanden, der der öffentlichen Aufmerksamkeit ausweichen wolle, sei der Ort in dieser Jahreszeit besonders geeignet.
Wer Paddy McNally war und wie er Sarah Ferguson kennenlernte
Paddy McNally gehörte zu den bekannten Unternehmern im Umfeld der Formel 1. Er gründete Allsport Management, ein Unternehmen, das sich unter anderem mit Vermarktungsrechten und Hospitality-Angeboten im Motorsport beschäftigte. Auch die Entwicklung des exklusiven Paddock Club wird mit seiner Tätigkeit in Verbindung gebracht.
Britische Medien schätzten sein Vermögen auf rund 600 Millionen Pfund, umgerechnet etwa 700 Millionen Euro. McNally starb am 22. Juli nach längerer Krankheit.
Ferguson lernte ihn Anfang der 1980er-Jahre in Verbier kennen. Damals arbeitete sie nach dem Tod von McNallys Ehefrau zeitweise als Kindermädchen für dessen Söhne. Trotz eines Altersunterschieds von mehr als zwei Jahrzehnten entwickelte sich zwischen beiden eine Beziehung.
Die Partnerschaft soll von etwa 1982 bis 1985 gedauert haben. Auch nach der Trennung blieben McNally und Ferguson in Kontakt und pflegten ihre Verbindung über mehr als 40 Jahre.
McNallys Chalet war schon früher ein Rückzugsort für Ferguson
Das Haus in Verbier spielte bereits früher eine Rolle im Leben der ehemaligen Herzogin. Als 1996 ihre Scheidung von Prinz Andrew große mediale Aufmerksamkeit auslöste, soll Ferguson ebenfalls Zeit in McNallys Chalet verbracht haben.
Nach Angaben des „Telegraph“ stellte der Unternehmer ihr das Anwesen auch in späteren Jahren zur Verfügung. Berichten zufolge konnte Ferguson erneut auf seine Unterstützung zählen, nachdem sie Royal Lodge verlassen musste.
McNally soll ihr angeboten haben, mehrere Monate im Schweizer Chalet zu verbringen und sich dort dem öffentlichen Interesse in Großbritannien weitgehend zu entziehen.
Erbt Sarah Ferguson einen Teil von McNallys Vermögen?
Nach dem Tod des Unternehmers wird in britischen Medien nicht nur über die Zukunft seiner Immobilien gesprochen. Auch die Frage, ob Sarah Ferguson in seinem Testament berücksichtigt wurde, sorgt für Spekulationen.
Bestätigte Informationen über den Inhalt des Testaments liegen bislang nicht vor. Richard Kay erklärte, es gebe zwar zahlreiche Vermutungen darüber, dass Ferguson einen Teil des auf rund 600 Millionen Pfund geschätzten Vermögens erhalten könnte. Er sei jedoch nicht überzeugt davon, dass dies tatsächlich der Fall sein werde.
McNally habe Ferguson nach Einschätzung des Royal-Experten bereits über viele Jahre hinweg unterstützt. Ob die frühere Herzogin dennoch zu den Erben seines beträchtlichen Vermögens gehört, ist bislang offen.
Die Verbindung blieb auch Jahrzehnte nach der Trennung bestehen
Die Beziehung zwischen Ferguson und McNally endete noch bevor sie Teil der britischen Königsfamilie wurde. 1986 heiratete Sarah Ferguson Prinz Andrew, von dem sie sich später scheiden ließ.
Der Kontakt zu ihrem früheren Partner riss dennoch nicht ab. Britische Medien berichteten wiederholt, dass McNally zu den Personen gehörte, an die sich Ferguson in schwierigen Situationen wenden konnte.
Das Chalet in Verbier wurde über die Jahre zu einem festen Bestandteil dieser langjährigen Freundschaft. Mehrfach soll Ferguson dort Zuflucht gesucht haben, wenn ihr Privatleben erneut stark im Mittelpunkt der britischen Öffentlichkeit stand.
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