Der deutsche Schauspieler Martin Brambach, bekannt aus dem Dresdner „Tatort“, hat nach einem Krankenhausaufenthalt seine Einstellung zur eigenen Gesundheit grundlegend verändert. Mit 58 Jahren begann er regelmäßig zu trainieren, zu joggen, Yoga zu machen und stärker auf seine körperliche Fitness zu achten. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf n-tv.
Über die Veränderungen in seinem Leben sprach der Schauspieler in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung.
Krankenhausaufenthalt brachte Brambach zum Nachdenken
Im Mai 2026 musste Martin Brambach kurzfristig einen geplanten Auftritt in Halle an der Saale absagen. Wenig später wurde bekannt, dass sich der Schauspieler wegen gesundheitlicher Probleme im Krankenhaus befand.
Seine genaue Diagnose nannte Brambach nicht. Nach eigenen Angaben kam es bei einer routinemäßigen Untersuchung zu unerwarteten Komplikationen, die eine stationäre Behandlung erforderlich machten.
Dank der behandelnden Ärzte habe sich die Situation schnell stabilisiert. Inzwischen gehe es ihm wieder sehr gut, erklärte der Schauspieler.
Der Klinikaufenthalt habe seine Sicht auf das Leben verändert. Im Krankenhaus habe er Menschen getroffen, die ihm von schweren Erkrankungen, zahlreichen Operationen und langen Behandlungen berichteten.
Dabei sei ihm bewusst geworden, dass Gesundheit nicht selbstverständlich und das Leben endlich sei.
Martin Brambach trainiert inzwischen jeden Tag
Nach seiner Entlassung führte der Schauspieler einen neuen Trainingsplan ein. Mittlerweile versucht er, jeden Morgen etwa 30 Minuten zu joggen.
Anschließend macht Brambach Yoga und absolviert Kraftübungen. Nach eigenen Angaben gehören auch rund 100 Liegestütze zu seinem täglichen Programm.
Darüber hinaus besucht der Schauspieler regelmäßig ein Fitnessstudio. Er spielt weiterhin Tennis in einer Mannschaft und fährt Fahrrad.
Früher seien diese Aktivitäten für ihn vor allem Freizeitbeschäftigungen gewesen. Heute bilde Bewegung einen festen Bestandteil seines Tagesablaufs.
Eine Gewohnheit hat Brambach allerdings noch nicht aufgegeben: das Rauchen. Damit aufzuhören, sei sein nächstes Ziel.
Schauspieler berichtet über aktuellen Gesundheitszustand
Martin Brambach erklärte, dass er sich nach der Behandlung wieder „sehr gut“ fühle. Der Krankenhausaufenthalt habe keine langfristigen gesundheitlichen Folgen hinterlassen, und seine Genesung sei vergleichsweise schnell verlaufen.
Mit Blick auf seinen 60. Geburtstag, den er 2027 feiern wird, fühle er sich nun deutlich zuversichtlicher.
Durch seinen veränderten Lebensstil habe er das Gefühl, noch viele Jahre aktiv bleiben zu können. Einzelheiten zu dem gesundheitlichen Vorfall im Mai möchte Brambach weiterhin nicht öffentlich machen.
Martin Brambach bleibt Teil des Dresdner „Tatort“
Seit 2016 gehört Martin Brambach zur festen Besetzung des Dresdner „Tatort“.
Er spielt den Polizeichef Peter Michael Schnabel. Gemeinsam mit Hauptkommissarin Leonie Winkler, dargestellt von Cornelia Gröschel, ist seine Figur an den Ermittlungen in den Dresdner Kriminalfällen beteiligt.
Zuletzt hatten sich Brambach und Gröschel öffentlich gegen die Pläne des MDR ausgesprochen, die Produktion neuer Folgen des Dresdner „Tatort“ vorübergehend auszusetzen.
Wegen finanzieller Schwierigkeiten erwägt der Sender, sowohl beim „Tatort Dresden“ als auch beim Magdeburger „Polizeiruf 110“ eine dreijährige Produktionspause einzulegen.
Schauspieler kritisieren geplante Produktionspause
Martin Brambach und Cornelia Gröschel befürchten, dass eine längere Unterbrechung faktisch das Ende beider Krimiformate bedeuten könnte.
Nach ihrer Einschätzung würde eine Einstellung der Produktion zudem dazu führen, dass ostdeutsche Regionen in erfolgreichen deutschen Fernsehserien deutlich weniger vertreten wären.
Die Schauspieler bezeichneten eine mögliche Entscheidung als ein problematisches politisches und kulturelles Signal. Eine mehrjährige Pause hätte außerdem Folgen für Darsteller, Filmteams und zahlreiche weitere Beschäftigte in der Produktion.
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