Der geplante Besuch von Prinz Harry in Großbritannien sorgt erneut für Aufmerksamkeit. Zunächst hatten britische Medien berichtet, der Herzog von Sussex werde während seiner fünftägigen Reise im Buckingham-Palast wohnen und ein entsprechendes Angebot der königlichen Familie angenommen haben. Wenige Stunden später dementierten Vertreter des Palastes diese Angaben jedoch offiziell. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf welt.
Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sollen organisatorische Gründe ausschlaggebend gewesen sein. Demnach habe Prinz Harry bestimmte Bedingungen nicht fristgerecht erfüllt. Für die Unterbringung von Gästen in einer königlichen Residenz seien eine rechtzeitige Abstimmung und ausreichende Vorbereitungszeit notwendig.
Harrys Vertreter sprechen von einer „Enttäuschung“
Wie die BBC berichtet, bezeichnete ein Sprecher von Prinz Harry die Entscheidung als unerwartet. Demnach sei das Angebot für die Unterkunft offiziell angenommen worden, später jedoch ohne nachvollziehbare Erklärung zurückgezogen worden.
Zusätzliche Spannungen rund um den Besuch stehen laut Medienberichten auch im Zusammenhang mit dem laufenden Gerichtsverfahren gegen den Verlag der „Daily Mail“. Prinz Harry und mehrere weitere prominente Kläger werfen der Mediengruppe vor, unzulässige Methoden zur Informationsbeschaffung eingesetzt zu haben, darunter Überwachung und Eingriffe in die Privatsphäre.
Ein weiterer offener Streitpunkt bleibt die Frage des Polizeischutzes für Prinz Harry und seine Familie während Aufenthalten in Großbritannien. Gerade die Sicherheitsfrage hatte in den vergangenen Jahren wiederholt zu öffentlichen Auseinandersetzungen zwischen Harry und den britischen Behörden geführt.
Sicherheitsfrage beeinflusst erneut die Reisepläne der Familie
Britischen Medien zufolge hatte König Charles III. Prinz Harry und seiner Familie bereits im Juni eine Unterkunft in einer königlichen Residenz während ihres Aufenthalts angeboten. Ursprünglich soll der Herzog von Sussex geplant haben, gemeinsam mit seiner Ehefrau Meghan Markle und den Kindern Archie und Lilibet nach London zu reisen.
Von diesem Plan wurde später offenbar Abstand genommen. Nach Angaben aus dem Umfeld der Familie spielte dabei vor allem die Sorge um die Sicherheit eine Rolle. Ob Meghan und die Kinder Harry zu einem späteren Zeitpunkt während des fünftägigen Besuchs begleiten werden, blieb zunächst offen.
Anlass der Reise sind mehrere Termine, an denen Prinz Harry teilnehmen soll. Dazu gehören auch Veranstaltungen im Zusammenhang mit den Invictus Games, dem von ihm gegründeten internationalen Sportwettbewerb für verwundete, verletzte und erkrankte Soldatinnen, Soldaten und Veteranen.
Verhältnis zur königlichen Familie bleibt angespannt
Prinz Harry und Meghan Markle hatten sich 2020 von ihren offiziellen Aufgaben als Mitglieder des britischen Königshauses zurückgezogen. Seitdem lebt das Paar mit seinen beiden Kindern in Kalifornien. Das Verhältnis zur königlichen Familie gilt seit Jahren als belastet.
Obwohl Harry im vergangenen Jahr öffentlich den Wunsch nach einer Versöhnung äußerte, bleiben seine Besuche in Großbritannien weiterhin von organisatorischen und sicherheitsrelevanten Fragen geprägt. Britische Medien erinnern zudem daran, dass der Prinz bei früheren Aufenthalten im Vereinigten Königreich nicht immer bereit war, im Buckingham-Palast zu wohnen. Als Grund nannte er wiederholt Sicherheitsbedenken für seine Familie.
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