Am 15. Juli findet in Deutschland eine kostenlose Online-Veranstaltung zum Thema Endometriose statt. Den Fachvortrag hält die Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der GRN-Klinik Schwetzingen, Dr. Annette Maleika. Eingeladen sind Betroffene, Angehörige sowie alle Interessierten, die sich über die Erkrankung informieren möchten. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf mannheimer-morgen.
Das Webinar dauert von 18:00 bis 19:30 Uhr. Während des Vortrags erläutert die Medizinerin mögliche Ursachen der Endometriose, erklärt typische Symptome und stellt aktuelle Diagnose- sowie Behandlungsmöglichkeiten vor. Im Anschluss haben die Teilnehmer Gelegenheit, ihre Fragen direkt an die Expertin zu richten.
Was über Endometriose bekannt ist
Endometriose ist eine chronische gynäkologische Erkrankung, bei der sich gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutter ansiedelt. Die Herde können sich unter anderem an den Eierstöcken sowie im Bauch- und Beckenraum bilden und starke Menstruationsschmerzen, chronische Unterbauchschmerzen sowie Fruchtbarkeitsstörungen verursachen.
Nach Schätzungen sind bis zu 15 Prozent der Frauen und Mädchen betroffen. Bis zur Diagnosestellung und dem Beginn einer gezielten Behandlung vergehen jedoch häufig mehrere Jahre.
So ist die Teilnahme möglich
Die Teilnahme an der Online-Veranstaltung ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich. Nach der Registrierung erhalten die Teilnehmer eine Bestätigungs-E-Mail mit den Zugangsdaten für die Veranstaltung.
Die Informationsveranstaltung ist Teil der Reihe „Frauengesundheit im Fokus“. Organisiert wird sie von der Gleichstellungsbeauftragten des Rhein-Neckar-Kreises, dem Amt für Sport und Gesundheitsförderung der Stadt Heidelberg, der AOK Rhein-Neckar-Odenwald sowie der Heidelberger Selbsthilfekontaktstelle im Rahmen der Kommunalen Gesundheitskonferenz.
Mit der Veranstaltungsreihe möchten die Organisatoren über Themen der Frauengesundheit informieren, das Bewusstsein für geschlechtsspezifische Unterschiede in der Medizin stärken und den Austausch zwischen Betroffenen und Interessierten fördern.
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