Valve hat offiziell die Registrierung für den Kauf der Steam Machine eröffnet, nachdem sich die Markteinführung mehrere Monate verzögert hatte. Aufgrund der erwarteten hohen Nachfrage setzt das Unternehmen auf ein Wartelisten- und Losverfahren. Interessenten können sich bis zum 25. Juni anmelden, anschließend werden die Kaufberechtigungen per Zufallsprinzip vergeben. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf Нeise.
Der Einstiegspreis für die neue Steam Machine liegt bei 1040 Euro für die Version mit 512 GB Speicher ohne Steam Controller. Die teuerste Konfiguration mit 2 TB Speicher und Steam Controller kostet 1430 Euro.
Valve begrenzt den Verkauf wegen Komponentenmangels
Nach Angaben des Unternehmens ist die verfügbare Stückzahl aufgrund von Lieferengpässen bei wichtigen Komponenten und Produktionsbeschränkungen begrenzt. Gleichzeitig verweist Valve auf die anhaltend hohe Nachfrage nach eigener Hardware. Bereits in der Vergangenheit waren Geräte wie das Steam Deck und der neue Steam Controller regelmäßig ausverkauft.
Nach Abschluss der Registrierung erhalten ausgewählte Nutzer eine E-Mail mit der Möglichkeit, das Gerät zu bestellen. Für den Kauf bleiben nach Erhalt der Einladung 72 Stunden Zeit. Die Auslieferung der ersten Steam Machines soll am 29. Juni beginnen.
Valve rechnet damit, die Bestellungen aus der aktuellen Warteliste schrittweise bis zum Jahresende abzuarbeiten. Daher könnten einige Käufer mehrere Monate auf ihr Gerät warten müssen.
Wer sich für den Kauf registrieren kann
Für die Teilnahme am Losverfahren ist ein Steam-Konto ohne Verstöße erforderlich. Zudem muss mindestens ein Kauf im Steam-Store vor dem 27. April 2026 erfolgt sein. Darüber hinaus erlaubt Valve nur eine Anmeldung pro Haushalt.
Die Wartelisten werden nach Lieferregionen getrennt geführt. Es gibt separate Kontingente für Nordamerika, Großbritannien, die Europäische Union und Australien.
Die Reihenfolge der Kaufberechtigungen wird nicht durch den Zeitpunkt der Anmeldung bestimmt, sondern ausschließlich durch das Losverfahren. Dadurch haben auch Nutzer, die sich erst kurz vor Ablauf der Frist registrieren, die gleichen Chancen wie frühe Bewerber.
Valve erklärt den hohen Preis der Steam Machine
Mit einem Einstiegspreis von mehr als 1000 Euro bewegt sich die Steam Machine in einer ähnlichen Preisklasse wie viele Gaming-PCs. Valve erklärte, ursprünglich einen niedrigeren Verkaufspreis angestrebt zu haben. Die stark gestiegenen Kosten für Komponenten hätten jedoch eine Anpassung notwendig gemacht.
Nach Angaben des Unternehmens spiegelt der Verkaufspreis die tatsächlichen Beschaffungskosten der in den vergangenen sechs Monaten eingekauften Bauteile wider. Die gestiegenen Produktionskosten seien der wichtigste Grund für den hohen Endpreis.
Deutlich teurer als aktuelle Spielekonsolen
Die neue Steam Machine kostet deutlich mehr als aktuelle Konsolen. Selbst nach mehreren Preiserhöhungen sind die PlayStation 5 und die Xbox Series X weiterhin für weniger als 600 Euro erhältlich.
Valve betont, dass das Unternehmen keine klassische Konsolenstrategie verfolgt. Anders als viele Konsolenhersteller verkauft Valve die Hardware nicht mit Verlust, um die Kosten später über Abonnements oder Spieleverkäufe auszugleichen.
Stattdessen setzt das Unternehmen auf die offene PC-Plattform und das Betriebssystem SteamOS. Nach Ansicht von Valve fördert dieses Modell langfristig Innovationen bei Hard- und Software. Gleichzeitig sind auf dem Markt bereits vorkonfigurierte Gaming-PCs mit vergleichbarer oder teilweise höherer Leistung zu ähnlichen Preisen erhältlich. Auch der Eigenbau eines PCs kann in vielen Fällen eine günstigere Alternative darstellen.
lesen Sie auch: SpaceX könnte eine Marktkapitalisierung von 2,8 Billionen Dollar erreichen und Amazon nach Rekord-IPO überholen

