In Unterfranken ist es zu einem tödlichen Unfall zwischen einer Radfahrerin und einem Regionalzug gekommen. Der Vorfall ereignete sich nahe der Stadt Alzenau im Landkreis Aschaffenburg, unweit der Grenze zwischen Bayern und Hessen. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf web.de.
Nach Angaben der Polizei wollte eine 43-jährige Frau mit ihrem Fahrrad die Bahnstrecke der Kahlgrundbahn an einem unbeschrankten Übergang überqueren. Zu diesem Zeitpunkt näherte sich ein Regionalzug. Nach ersten Erkenntnissen bemerkte die Radfahrerin den Zug offenbar nicht und wurde erfasst.
Warum die Frau nicht auf den herannahenden Zug reagierte, ist bislang unklar. Die Ermittler prüfen die genauen Umstände des Unglücks.
Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen
Rettungskräfte, darunter ein Notarzt und die Feuerwehr, waren schnell am Unfallort. Für die 43-jährige Radfahrerin kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte nur noch ihren Tod feststellen.
Polizei und Staatsanwaltschaft zogen einen Sachverständigen hinzu, der den genauen Unfallhergang klären soll. Dabei wird geprüft, ob technische, verkehrsbedingte oder andere Faktoren zu dem tödlichen Zusammenstoß beigetragen haben könnten.
Kahlgrundbahn zeitweise gesperrt
Nach dem Unfall wurde die Strecke der Kahlgrundbahn zwischen Schöllkrippen und Kahl am Main für den Zugverkehr gesperrt. Das Bahnunternehmen richtete einen Ersatzverkehr mit Bussen ein.
Die Fahrgäste des betroffenen Zuges wurden nach dem Vorfall von einem Kriseninterventionsteam betreut. Die Ermittlungen zu dem tödlichen Unfall dauern an.
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