In Deutschland ist eine Frau bei einem Unfall auf der Autobahn A13 ums Leben gekommen, nachdem sie auf einem gestohlenen Motorrad vor der Polizei geflüchtet war. Der Vorfall ereignete sich am Dienstagmorgen im Bundesland Brandenburg. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf t-online.
Nach Angaben der Polizei wurde die Motorradfahrerin gegen 6.30 Uhr auf der A113 in Berlin bemerkt. Sie soll mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein. Als die Beamten sie stoppen wollten, reagierte die Fahrerin nicht und setzte ihre Fahrt fort.
Die Fluchtroute führte in Richtung Flughafen Berlin Brandenburg. Laut Polizei soll die Frau mehrere riskante Überholmanöver durchgeführt, den Standstreifen genutzt und anschließend auf die A13 in Richtung Dresden gewechselt haben.
Motorradfahrerin stirbt nahe Ragow
Der Unfall ereignete sich gegen 6.45 Uhr in der Nähe von Ragow im Landkreis Dahme-Spreewald. Nach ersten Angaben stieß das Motorrad mit einem Skoda zusammen. Danach stürzte die Frau und prallte gegen die Leitplanke.
Rettungskräfte versuchten, die Verunglückte wiederzubeleben. Sie starb jedoch noch an der Unfallstelle. Weitere Angaben zur Identität der Frau wurden zunächst nicht öffentlich gemacht.
Bei der Überprüfung stellte sich laut Polizei heraus, weshalb die Frau geflüchtet war: Das Motorrad, auf dem sie unterwegs war, war kurz zuvor als gestohlen gemeldet worden.
A13 mehrere Stunden gesperrt
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang führt die Kriminalpolizei Brandenburg. Zusätzlich wurde ein Sachverständiger von Dekra hinzugezogen, um die technischen und verkehrsbezogenen Umstände des Unfalls zu prüfen.
Wegen des Unfalls wurde die A13 vorübergehend gesperrt. Die Sperrung dauerte bis etwa 10.00 Uhr. Auf der Strecke bildete sich ein Stau, der bis zum Schönefelder Kreuz zurückreichte.
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