Erbschaftsteuer 2026 — Freibeträge, Steuersätze und Spar-Strategien
In Deutschland wird jedes Jahr Vermögen in dreistelliger Milliardenhöhe vererbt — und der Fiskus greift kräftig zu. Die Erbschaftsteuer kann je nach Verwandtschaftsgrad und Vermögenshöhe bis zu 50 % betragen. Die gute Nachricht: Mit den richtigen Strategien lässt sich die Steuerlast legal erheblich senken.
Zum Thema Nachlass und Finanzen: Bankkonto im Todesfall 2026 und Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.
„Erbschaftsteuer-Planung beginnt nicht im Erbfall — sondern 10 Jahre vorher. Denn alle 10 Jahre leben die Freibeträge neu auf.“
Freibeträge 2026 — wer zahlt wie viel?
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Erbschaftsteuer legal reduzieren — die 10-Jahres-Strategie
Die wichtigste Strategie: Schenkung zu Lebzeiten. Denn die Freibeträge gelten nicht nur im Erbfall, sondern auch bei Schenkungen — und zwar alle 10 Jahre neu. Wer also frühzeitig anfängt, kann einem Kind alle 10 Jahre 400.000 Euro steuerfrei übertragen.
- Beispiel: Vermögen 1,2 Mio. €, ein Kind. Im Erbfall: 800.000 € über dem Freibetrag → ca. 150.000 € Erbschaftsteuer. Bei frühzeitiger Planung: 3 Schenkungen à 400.000 € über 20 Jahre → 0 € Steuer.
- Nießbrauch: Sie schenken die Immobilie, behalten aber das Wohnrecht. Der Nießbrauch mindert den steuerlichen Wert zusätzlich.
- Berliner Testament: Oft nachteilig, weil der Freibetrag der Kinder beim Tod des ersten Elternteils verschenkt wird.
Fazit: Frühzeitig planen zahlt sich aus
Die Erbschaftsteuer ist legal gestaltbar — aber nur mit Vorlauf. Wer erst im Erbfall reagiert, zahlt maximal. Lassen Sie sich von einem Steuerberater oder Notar beraten, insbesondere bei Immobilienvermögen und Unternehmensübertragungen.
Quellen: Erbschaftsteuergesetz (ErbStG) | Bundesfinanzministerium – Erbschaftsteuer | Bundesnotarkammer
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Bild 1 (Hauptbild):
Photorealistic: A German notary desk with Erbschaftsteuer documents, a pen and stamp, old wooden furniture. Formal legal atmosphere, 16:9.
