Der Dispokredit — bequem, aber gefährlich teuer
Der Dispositionskredit ist die teuerste Form der Kreditaufnahme, die Millionen Deutsche regelmäßig nutzen — oft ohne sich der Kosten bewusst zu sein. Bei einem durchschnittlichen Dispozins von 10–13 % und einem genutzten Rahmen von 2.000 Euro zahlen Sie 200–260 Euro Zinsen pro Jahr — für Geld, das Sie mit einem Ratenkredit für die Hälfte bekommen könnten.
Mehr zum Thema Kredit: Kredit aufnehmen 2026 sowie Wann darf die Bank einen Kredit ablehnen?
„Der Dispo ist kein Kredit — er ist eine Notlösung. Wer ihn dauerhaft nutzt, verschenkt hunderte Euro pro Jahr an seine Bank.“
Was kostet der Dispo 2026 wirklich?
Wie lösen Sie den Dispo ab?
Rechenbeispiel: Dispo vs. Ratenkredit
Sie nutzen dauerhaft 3.000 Euro Dispo bei 11 % Zinsen. Das kostet Sie 330 Euro pro Jahr. Ein Ratenkredit über 3.000 Euro mit 5 % Zinsen und 12 Monaten Laufzeit kostet Sie insgesamt nur ca. 82 Euro Zinsen — und Sie sind nach einem Jahr schuldenfrei. Ersparnis: 248 Euro.
Darf die Bank den Dispo einfach kürzen oder streichen?
Ja — der Dispokredit ist ein jederzeit kündbarer Kreditrahmen. Die Bank kann ihn ohne Angabe von Gründen kürzen oder streichen, mit angemessener Frist (in der Regel 30 Tage). Besonders nach Gehaltsänderungen, Kurzarbeit oder negativen Schufa-Einträgen passiert das häufig.
Fazit: Raus aus dem Dispo — rein in den Ratenkredit
Wer den Dispo dauerhaft nutzt, zahlt zu viel. Ein Ratenkredit, ein Rahmenkredit oder ein Kontowechsel zu einer Direktbank mit niedrigerem Dispozins sind fast immer die bessere Lösung. Vergleichen Sie auf Check24 oder Smava.
Quellen: Deutsche Bundesbank – Zinssätze | Verbraucherzentrale – Dispozinsen | Stiftung Warentest – Dispokredit

