Fans von Piratenspielen erhalten im Juli eine weitere Neuerscheinung. Nach der Rückkehr maritimer Abenteuer in Actionspielen rückt nun das Genre der Aufbaustrategie in den Mittelpunkt. In Corsair Cove vom Entwicklerstudio Limbic Entertainment suchen Spieler nicht einfach nach Schätzen, sondern errichten eine eigene Piratenkolonie, entwickeln ihre Wirtschaft, bauen Infrastruktur auf und stellen eine Flotte zusammen. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf heise.
Spieler verwandeln eine einsame Insel in eine Piratenhochburg
Die Handlung beginnt nach einem Schiffbruch. Die Hauptfigur wird von ihrem Kapitän verraten, strandet auf einer kleinen Insel und beginnt dort praktisch aus dem Nichts mit dem Aufbau einer neuen Siedlung.
Die ersten Aufgaben konzentrieren sich auf die grundlegende Entwicklung der Kolonie. Zunächst müssen Flächen gerodet, Materialien gesammelt, einfache Unterkünfte errichtet und die Versorgung mit Nahrung organisiert werden. Mit dem Wachstum der Siedlung kommen weitere Gebäude hinzu, darunter Tavernen, Brennereien, Anlegestellen und Werften.
Gleichzeitig müssen Spieler Ressourcenbestände überwachen, neue Schiffe bauen und ihre Insel gegen feindliche Angriffe absichern.
Vertikales Bauen ist eines der zentralen Merkmale von Corsair Cove
Die Bebauung steiler Inseln verändert das klassische Aufbauspiel
Der größte Unterschied zu traditionellen Aufbaustrategien liegt im begrenzten Platzangebot.
Statt auf großen, ebenen Flächen wird auf steilen Hängen, Felsen und schmalen Inselabschnitten gebaut. Einzelne Bezirke müssen über Treppen und enge Wege miteinander verbunden werden. Die Position jedes Gebäudes wirkt sich direkt auf die Effizienz der Produktions- und Transportketten aus.
Im Verlauf des Spiels stehen mehr als 130 unterschiedliche Gebäude zur Verfügung, die verschiedene Aufgaben innerhalb der Wirtschaft erfüllen.
Mehrere Entwicklungswege führen zum Sieg
Der Spielfortschritt ist an zentrale Hauptmissionen gekoppelt. Sie bestimmen, in welche Richtung sich das Piratenreich entwickelt.
Spieler können sich auf unterschiedliche Ziele konzentrieren:
- Ausbau der eigenen Piratenmacht;
- Anhäufung möglichst vieler Dublonen;
- Expansion auf See;
- Gewinn von Ruhm und Einfluss.
Jeder Entwicklungsweg bringt eigene Aufgabenketten mit sich und beeinflusst den weiteren Verlauf der Partie.
Der Kompass ersetzt den klassischen Technologiebaum
Für die Weiterentwicklung der Siedlung dient ein spezielles System mit dem Namen „Kompass“.
Darüber werden neue Gebäude freigeschaltet, Arbeiter verbessert und zusätzliche wirtschaftliche Möglichkeiten zugänglich gemacht. Einzelne Erweiterungen steigern die Produktion, verbessern den Handel oder schalten neue Warenketten frei.
Parallel dazu wächst die Handelsinfrastruktur, über die Güter verkauft und fehlende Ressourcen beschafft werden können.
Seereisen laufen getrennt vom Städtebau ab
Nach dem Bau einer Anlegestelle können eigene Schiffe auf Expedition geschickt werden.
Vor dem Auslaufen wählen Spieler einen Kapitän und stellen in der Taverne eine Mannschaft zusammen. Anschließend reist das Schiff automatisch zum Zielort, wo die Ereignisse in einem separaten Spielmodus stattfinden.
Während der Fahrten sind verschiedene Aktivitäten möglich:
- Erkundung neuer Gebiete;
- Schmuggel von Waren;
- Teilnahme an Seeschlachten;
- Verfolgung konkurrierender Piraten;
- Erfüllung besonderer Missionen.
Die Kämpfe laufen rundenbasiert ab und nutzen Karten sowie Würfelmechaniken. Im weiteren Spielverlauf können Schiffe verbessert oder durch stärkere Modelle ersetzt werden.
Kleine Inseln erfordern eine präzise Logistik
Der begrenzte Bauplatz gehört zu den größten Herausforderungen des Spiels.
Bereits kleine Fehler können die gesamte Versorgung der Kolonie beeinträchtigen. Fehlen Straßen, Träger oder Nahrungsmittel, kommen Produktionsketten schnell zum Stillstand.
Aufgrund des unübersichtlichen Geländes muss die Kamera häufig neu ausgerichtet werden, damit Gebäude, Wege und Warenströme kontrolliert werden können.
Neben der Kampagne gibt es einen freien Spielmodus
Zusätzlich zur Hauptkampagne bietet Corsair Cove einen freien Modus.
Dort stehen drei Inseln mit unterschiedlichen Ausgangsbedingungen zur Verfügung. Jede Karte stellt eigene Anforderungen, allerdings ähneln sich die Inseln optisch deutlich.
Corsair Cove ist derzeit als reines Einzelspieler-Spiel konzipiert. Einen Mehrspielermodus gibt es nicht.
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