Tesla bereitet eine erneute Präsentation des Roadster vor. Die zweite Generation des Elektro-Sportwagens wurde erstmals 2017 vorgestellt. Die neue Präsentation ist für den 1. Oktober 2026 geplant. Elon Musk hat bereits bestätigt, dass der überarbeitete Roadster eines der zentralen Themen der Veranstaltung sein wird. Besonders im Fokus steht eine mögliche Version mit SpaceX-Technologie, die dem Fahrzeug theoretisch ermöglichen könnte, für kurze Zeit vom Boden abzuheben. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf golem.
Tesla plant die neue Roadster-Präsentation für den 1. Oktober
Das Unternehmen hat wenige Wochen vor der Veranstaltung damit begonnen, die Aufmerksamkeit auf die bevorstehende Premiere zu lenken. Bei der Ankündigung setzt Tesla auf eine Inszenierung, die an einen Raketenstart erinnert und damit an frühere Aussagen von Musk über die außergewöhnlichen Fähigkeiten des Roadster anknüpft.
Die Präsentation findet fast neun Jahre nach der ersten Vorstellung der zweiten Generation statt. Seitdem wurde das Projekt mehrfach verschoben. Auch das ursprüngliche Konzept des Fahrzeugs soll während der langen Entwicklungszeit erheblich überarbeitet worden sein.
Eine der größten Fragen betrifft das sogenannte SpaceX Package. Dabei handelt es sich um ein zusätzliches Schubsystem, das die Leistungswerte des Elektroautos deutlich über das Niveau herkömmlicher Serien-Sportwagen hinausbringen soll.
Wie die SpaceX-Raketentechnik im Auto funktionieren könnte
Die spezielle Roadster-Version soll möglicherweise mit mehreren Düsen ausgestattet werden, die mithilfe von unter hohem Druck gespeichertem Gas zusätzlichen Schub erzeugen. Dabei handelt es sich nicht um klassische Raketentriebwerke: Es findet keine Verbrennung statt. Der notwendige Schub entsteht durch das schnelle Ausstoßen des komprimierten Gases.
Ähnliche Systeme kommen in der Raumfahrt zum Einsatz, unter anderem zur Steuerung der Lage von Raumfahrzeugen. Beim Roadster könnten mehrere in unterschiedliche Richtungen ausgerichtete Düsen Einfluss auf Beschleunigung, Bremsleistung und Fahrverhalten nehmen.
Musk hatte bereits früher erklärt, dass ein solches System dem Roadster eine außergewöhnlich starke Beschleunigung ermöglichen könnte. Zudem stellte er eine deutlich spektakulärere Funktion in Aussicht: Das Fahrzeug soll sich möglicherweise für kurze Zeit vom Boden abheben können.
Tesla könnte einen kurzen „Flug“ des Roadster ohne Insassen zeigen
Ein möglicher Höhepunkt der Präsentation im Oktober könnte eine Demonstration des Roadster mit dem zusätzlichen Schubsystem sein. Aus Sicherheitsgründen könnte ein solcher Test ohne Personen im Fahrzeug stattfinden. Zuschauer würden dabei voraussichtlich in größerer Entfernung positioniert.
Als möglicher Veranstaltungsort gilt eine Testanlage von SpaceX in McGregor im US-Bundesstaat Texas. Tesla hat den vollständigen Ablauf der Präsentation bislang jedoch nicht bekannt gegeben. Auch eine Demonstration, bei der der Roadster am 1. Oktober tatsächlich vom Boden abhebt, ist bislang nicht offiziell bestätigt.
Unklar sind außerdem die endgültigen technischen Daten des Systems. Das Unternehmen hat beispielsweise noch nicht mitgeteilt, wie hoch oder wie lange das Fahrzeug theoretisch über dem Boden bleiben könnte und welche Einschränkungen für eine solche Funktion gelten würden.
Roadster mit SpaceX Package könnte als eigene Version erscheinen
Tesla erwägt offenbar eine spezielle Variante des Roadster, die mit gemeinsam mit SpaceX entwickelter Technik ausgestattet wird. Eine solche Version könnte in begrenzter Stückzahl produziert werden und sich nicht nur bei den Beschleunigungswerten vom regulären Modell unterscheiden.
Die endgültigen technischen Daten sowie die Serienreife des Systems sind allerdings noch nicht bekannt. Ebenso fehlen bislang bestätigte Angaben zum Preis des Pakets, zur Verfügbarkeit für Kunden und zu möglichen Voraussetzungen für dessen Nutzung.
Das zusätzliche Schubsystem könnte zu einem der wichtigsten Merkmale werden, mit denen sich der neue Roadster von anderen leistungsstarken Elektroautos von Tesla unterscheidet.
Auf den neuen Tesla Roadster warten Kunden seit 2017
Die zweite Generation des Roadster stellte Tesla bereits im November 2017 vor. Damals war vorgesehen, die ersten Fahrzeuge im Jahr 2020 auszuliefern. Der Marktstart wurde anschließend jedoch mehrfach verschoben.
Während der jahrelangen Entwicklung hat sich das Konzept offenbar verändert. Ursprünglich wurde der Roadster vor allem als extrem schneller elektrischer Sportwagen präsentiert. Später sprach Musk zunehmend von einem Fahrzeug, dessen Fähigkeiten weit über die Möglichkeiten gewöhnlicher Straßenautos hinausgehen sollen.
Beim überarbeiteten Roadster werden leichte Materialien wie Kohlefaser sowie eine deutlich veränderte Konstruktion erwartet. Anfang 2026 machte Musk erneut außergewöhnliche Versprechen für das kommende Modell und bezeichnete den Roadster sinngemäß als ein Fahrzeug, das „nicht von dieser Welt“ sein werde.
Ob Tesla am 1. Oktober tatsächlich eine Roadster-Version präsentiert, die sich kurzzeitig vom Boden abheben kann, hat das Unternehmen bislang nicht bestätigt.
lesen Sie auch: Dacia präsentiert neuen Spring mit 250 km Reichweite

