Die Rückkehr von Prinz Harry und Herzogin Meghan nach Großbritannien hat zu einem neuen Konflikt mit dem Buckingham-Palast geführt. Beide Seiten konnten sich offenbar nicht auf die Formulierungen einer offiziellen Mitteilung zum Status des Paares einigen. Besonders die Bezeichnung als „Privatpersonen“ sorgte bei den Sussexes für Unmut. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf Вild.
Palast bestätigt den Status von Harry und Meghan
Der Buckingham-Palast bereitete ein Schreiben vor, das die Stellung des Herzogs und der Herzogin von Sussex nach ihrer Rückkehr klären sollte. Darin wurde bestätigt, dass beide ihre Tätigkeit als arbeitende Mitglieder der Königsfamilie nicht wieder aufnehmen.
Harry und Meghan wurden als Privatpersonen beschrieben, die eigene geschäftliche und gemeinnützige Projekte verfolgen. Dieser Status entspricht den Vereinbarungen, die nach ihrem Rückzug von den royalen Pflichten im Jahr 2020 getroffen wurden.
Das Team der Sussexes hielt diese Beschreibung jedoch für unpassend. Die Vertreter des Paares wollten mehrere Formulierungen ändern lassen, bevor die Mitteilung veröffentlicht wurde.
So entwickelte sich der Streit um die Erklärung
Das Team von Harry und Meghan wurde um 13.59 Uhr über den Inhalt des Schreibens informiert. Um 14.19 Uhr antworteten die Vertreter des Paares und baten darum, einige Punkte zu präzisieren.
Prinz Harry hielt sich zu diesem Zeitpunkt bei einer Veranstaltung in den Tower Bridge Studios in London auf und konnte nicht sofort an den Gesprächen teilnehmen. Der Kontakt zu ihm soll erst um 15.09 Uhr hergestellt worden sein.
Um 15.11 Uhr erfuhr das Team der Sussexes, dass die Erklärung bereits an die Medien weitergegeben worden war. Die Veröffentlichung hatte ungefähr fünf Minuten zuvor begonnen – noch bevor die Vertreter des Paares ihre Änderungswünsche abstimmen konnten.
Harrys Umfeld wertete diesen Ablauf als Missachtung seiner Position. Der Buckingham-Palast hielt dagegen an der bereits veröffentlichten Formulierung fest.
Warum das Wort „Privatpersonen“ für Ärger sorgte
Im Mittelpunkt des Konflikts steht die Bezeichnung „Privatpersonen“. Harry und Meghan hätten es demnach vorgezogen, in der offiziellen Mitteilung als „Personen des öffentlichen Lebens“ bezeichnet zu werden.
Das Paar wollte außerdem ausdrücklich festhalten lassen, dass es trotz seines Rückzugs von den offiziellen Aufgaben weiterhin zur Königsfamilie gehört. Harry und Meghan erhalten allerdings keine staatlichen Mittel und betreiben ihre kommerziellen sowie gemeinnützigen Projekte eigenständig.
Der Standpunkt des Palasts bleibt unverändert: Die familiäre Zugehörigkeit bedeutet keine Rückkehr in eine offizielle Rolle im Auftrag des Monarchen. Die entsprechenden Bedingungen wurden bereits 2020 nach den Gesprächen in Sandringham festgelegt.
Palast verweist auf die Vereinbarungen von 2020
Nach dem sogenannten „Megxit“ legten Harry und Meghan ihre Aufgaben als arbeitende Mitglieder der britischen Königsfamilie nieder und zogen in die USA. Zugleich erhielten sie die Möglichkeit, unabhängige Projekte aufzubauen. Im Gegenzug durften sie die Monarchie nicht mehr offiziell vertreten.
Der Buckingham-Palast schloss damals ein Modell aus, bei dem die Sussexes teilweise königliche Aufgaben übernehmen und gleichzeitig eigene geschäftliche Interessen verfolgen könnten. Dieser Grundsatz gilt auch nach ihrer Rückkehr nach Großbritannien weiter.
Unterschiedliche Auffassungen bestehen nicht nur über den Inhalt, sondern auch über den Zeitpunkt der Veröffentlichung. Im Umfeld der Sussexes wird vermutet, dass die Erklärung gezielt vor einer Sitzung des Ravec-Ausschusses erschienen sein könnte. Das Gremium befasst sich unter anderem mit dem staatlichen Personenschutz für Prinz Harry.
Der Palast weist einen solchen Zusammenhang zurück. Das Schreiben habe ausschließlich den Status von Harry und Meghan erläutern sollen und nichts mit der Debatte über Harrys Sicherheitsvorkehrungen zu tun.
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