Apple hat erstmals ein faltbares Smartphone vorgestellt. Das Modell trägt den Namen iPhone Duo und ist im zusammengeklappten Zustand ungefähr so groß wie ein Reisepass. Der Verkauf beginnt am 23. Oktober 2026. In den USA kostet das Gerät ab 1.999 Dollar, in Deutschland startet der Preis bei 2.299 Euro. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf tagesschau.
Mit dem ungewöhnlichen Formfaktor will Apple neue Käufergruppen erreichen und seine Position im Premiumsegment stärken. Zugleich soll das hochpreisige Gerät die Einnahmen angesichts steigender Kosten für Speicherchips und andere Bauteile erhöhen.
iPhone Duo wird Apples teuerstes Smartphone
Das faltbare iPhone wird in zwei Farben angeboten. Sein wichtigstes Merkmal ist die Konstruktion: Zusammengeklappt bleibt das Gerät kompakt, nach dem Öffnen steht ein deutlich größerer Bildschirm zur Verfügung.
Der Einstiegspreis macht das iPhone Duo zum teuersten Smartphone in der Geschichte des Unternehmens. In Deutschland werden für die Basisversion mindestens 2.299 Euro fällig. In den USA beginnt der Preis bei 1.999 Dollar, wobei je nach Bundesstaat zusätzliche Steuern hinzukommen können.
Die vollständigen technischen Daten hat Apple bislang nicht veröffentlicht. Bei der Präsentation standen vor allem das faltbare Gehäuse, die kompakten Abmessungen und die Positionierung im obersten Preissegment im Mittelpunkt.
Apple steigt später als die Konkurrenz in den Markt ein
Die Entwicklung des iPhone Duo dauerte mehr als vier Jahre. In dieser Zeit haben Samsung, Huawei, Xiaomi und weitere Hersteller bereits faltbare Smartphones auf den Markt gebracht. Einige Konkurrenzmodelle kosten je nach Bauart, Speichergröße und Ausstattung zwischen 1.500 und 3.000 Dollar.
Trotz des wachsenden Angebots machen faltbare Geräte bislang nur etwa zwei Prozent des weltweiten Smartphone-Marktes aus. Wegen der hohen Preise, der technisch aufwendigen Konstruktion und der begrenzten Modellauswahl bleiben sie ein Nischenprodukt.
Apple will das mit seiner großen Nutzerbasis und dem eigenen Geräte-Ökosystem ändern. Nach einer Prognose des Marktforschungsunternehmens IDC könnte der Konzern bereits im ersten Verkaufsjahr des iPhone Duo die Führung im Segment der faltbaren Smartphones übernehmen.
iPhone 18 Pro und neue AirPods vorgestellt
Neben dem faltbaren Modell zeigte Apple das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max. Die Smartphones verfügen über verbesserte Kameras und einen neuen Prozessor. Sie bilden weiterhin die klassischen Flaggschiffmodelle des Herstellers.
Auf der Veranstaltung wurden außerdem die kabellosen AirPods Series 5 präsentiert. Weitere Einzelheiten zu Preisen, Verkaufsstart und regionaler Verfügbarkeit sollen gesondert bekannt gegeben werden.
Auch die Smartwatch-Reihe wurde erweitert. Die neuen Apple Watch Series 12 und Apple Watch Ultra 4 erhielten leistungsfähigere Prozessoren und eine längere Akkulaufzeit. Ein erheblicher Teil der Funktionen dient der Erfassung von Gesundheits- und Fitnessdaten.
Reguläres iPhone 18 erscheint im Frühjahr 2027
Apple ändert seinen bisherigen Veröffentlichungsrhythmus. Das reguläre iPhone 18 kommt nicht gemeinsam mit den Pro-Modellen auf den Markt. Seine Veröffentlichung ist erst für das Frühjahr 2027 vorgesehen.
Bislang hatte der Konzern die Standard- und Pro-Versionen einer neuen iPhone-Generation meist bei derselben Herbstveranstaltung vorgestellt. Durch die zeitliche Trennung kann Apple seine Produktstarts auf mehrere Zeiträume verteilen und im Herbst 2026 zunächst die teureren Geräte in den Mittelpunkt rücken.
Damit werden im Oktober vor allem das iPhone Duo, das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max erhältlich sein. Das Basismodell folgt einige Monate später.
Präsentation wird zum Debüt von John Ternus
Die Veranstaltung am Apple-Hauptsitz in Cupertino war die erste große Produktpräsentation unter der Leitung des neuen Vorstandsvorsitzenden John Ternus. Er übernahm den Posten Anfang September von Tim Cook.
Cook wechselte an die Spitze des Aufsichtsgremiums. Während der Präsentation trat er kurz vor das Publikum und übergab anschließend an den neuen Konzernchef.
Die vorgestellten Geräte waren noch unter Cooks Führung entwickelt worden. Für ihre Markteinführung und die weitere Ausrichtung der Produktstrategie trägt nun Ternus die Verantwortung.
lesen Sie auch: Netflix erhöht die Preise für alle Abos in Deutschland

