In Südtirol ist eine 14-jährige Urlauberin bei einem Bergunfall ums Leben gekommen. Das Mädchen stürzte während einer Familienwanderung im Latemar-Massiv in felsigem Gelände ab. Trotz des schnellen Einsatzes der Rettungskräfte konnte ihr Leben nicht mehr gerettet werden. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf spiegel.
Mädchen stürzte rund 50 Meter in die Tiefe
Der tödliche Unfall ereignete sich am Donnerstag in den Dolomiten. Nach Angaben der italienischen Bergrettung war die 14-Jährige gemeinsam mit ihren Eltern auf einer Wanderung unterwegs, als sie auf einem felsigen Abschnitt des Weges das Gleichgewicht verlor.
Der Unfall geschah auf einer Höhe von mehr als 2.500 Metern in der Nähe einer Berghütte. Italienische Medien berichten, dass das Mädchen etwa 50 Meter in die Tiefe stürzte.
Nach ersten Erkenntnissen dürfte die Jugendliche auf dem steinigen Untergrund ausgerutscht sein. Sie stürzte vor den Augen ihrer Eltern ab. Die Familie war aus Tschechien für einen Urlaub in die Dolomiten gereist.
Einsatzkräfte der Bergrettung erreichten die Unfallstelle kurze Zeit später. Aufgrund der schweren Verletzungen konnten sie jedoch nur noch den Tod der 14-Jährigen feststellen.
Nach Abschluss des Einsatzes wurde der Leichnam mit einem Rettungshubschrauber ins Tal geflogen.
Ein Mitglied der Bergrettung erklärte gegenüber der italienischen Nachrichtenagentur ANSA, dass es sich um einen jener Einsätze gehandelt habe, die sich kein Rettungskräfte-Team wünsche.
Unglück ereignete sich nahe der Schutzhütte Torre di Pisa
Die Familie war auf einem Wanderweg unweit der Schutzhütte Torre di Pisa unterwegs. Die Hütte liegt auf knapp 2.700 Metern Höhe im Latemar-Gebirge.
Das Latemar-Massiv befindet sich an der Grenze zwischen Südtirol und der Nachbarprovinz Trentino. Der höchste Gipfel des Gebirges ist die Diamantiditurm-Spitze mit einer Höhe von 2.842 Metern.
Die Region zählt zu den beliebten Wandergebieten der Dolomiten und ist für ihre hochalpinen Routen sowie das anspruchsvolle felsige Gelände bekannt.
Die Schutzhütte Torre di Pisa verdankt ihren Namen einer markanten Felsformation in ihrer Nähe, deren Form an den berühmten Schiefen Turm von Pisa erinnert.
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