Bei einem verheerenden Wohnhausbrand im niederbayerischen Bodenmais ist ein vierjähriges Mädchen ums Leben gekommen. Das Feuer brach am Freitagabend in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses aus und griff innerhalb kurzer Zeit auf weitere Gebäudeteile über. Vier Bewohner konnten das Haus rechtzeitig und unverletzt verlassen. Das Kind blieb jedoch im Gebäude zurück. Einsatzkräfte fanden später nur noch den leblosen Körper des Mädchens. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf Вild.
Feuer griff auf Fassade, Dach und angrenzende Fläche über
Nach Angaben der Polizei wurde der Brand am Freitag gegen 22.30 Uhr gemeldet. Ausgangspunkt war dem bisherigen Ermittlungsstand zufolge eine Wohnung in dem Mehrfamilienhaus in Bodenmais im Landkreis Regen.
Die Flammen breiteten sich rasch aus. Neben der Fassade gerieten auch Teile des Daches in Brand. Zudem griff das Feuer auf eine unmittelbar angrenzende Wiesenfläche über. Wegen der schnellen Ausbreitung wurden zahlreiche Feuerwehrkräfte alarmiert.
Vier der insgesamt fünf Bewohner konnten das Gebäude aus eigener Kraft verlassen. Sie blieben nach bisherigen Informationen unverletzt. Eine vierjährige Bewohnerin befand sich jedoch weiterhin im brennenden Haus. Trotz des Einsatzes der Feuerwehr konnte das Mädchen nicht mehr lebend gerettet werden.
Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden
Die Feuerwehr war über Stunden damit beschäftigt, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Auch nachdem die offenen Flammen weitgehend gelöscht waren, mussten immer wieder aufflammende Glutnester bekämpft werden.
Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht beziehungsweise bis zum frühen Samstagmorgen. Am Gebäude entstanden erhebliche Schäden. Teile der Außenwand wurden durch Feuer und Hitze stark beschädigt und geschwärzt.
Das Mehrfamilienhaus ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar. Die Polizei geht nach einer ersten Einschätzung von einem Sachschaden in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro aus. Eine genauere Bewertung soll erst nach weiteren Untersuchungen möglich sein.
Ursache des Brandes noch ungeklärt
Wie das Feuer ausbrechen konnte, ist derzeit nicht bekannt. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden von der Kriminalpolizei und spezialisierten Brandermittlern übernommen.
Stefan Fischer von der zuständigen Einsatzzentrale in Straubing erklärte, dass eine detaillierte Untersuchung des ausgebrannten Gebäudes zunächst nicht möglich sei. Erst wenn das Haus sicher betreten werden könne, sollen Experten den mutmaßlichen Brandbereich genauer untersuchen.
Nach Angaben der Polizei gibt es bislang keine gesicherten Erkenntnisse dazu, ob ein technischer Defekt, menschliches Verhalten oder eine andere Ursache das Feuer ausgelöst hat. Die Ermittlungen dauern an.
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