Die langjährige Freundschaft zwischen Prinz Harry und Sir Elton John soll wegen einer finanziellen Angelegenheit belastet sein. Britischen und US-amerikanischen Boulevardmedien zufolge könnte sich der Herzog von Sussex nach einem verlorenen Gerichtsverfahren und drohenden Millionenkosten an den Musiker gewandt haben. Elton John habe sich jedoch angeblich geweigert, Harry finanziell zu unterstützen, und erklärt, er sei „kein Geldautomat“. Weder die Vertreter des Sängers noch das Team des Herzogs von Sussex haben ein solches Gespräch bislang öffentlich bestätigt. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf Вild.
Woher die Berichte über Harrys angebliche Bitte stammen
Ausgangspunkt der aufsehenerregenden Geschichte war die US-Journalistin Paula Froelich. Unter Berufung auf eine nicht namentlich genannte Quelle berichtete sie, Prinz Harry habe Elton John angeblich um Geld gebeten.
Einer Version zufolge soll es um die Finanzierung der künftigen Invictus Games in Birmingham gegangen sein. Nach einer anderen Darstellung habe Harry Unterstützung bei der Begleichung seiner Prozesskosten nach einem verlorenen Verfahren gegen den Verlag der britischen Zeitungen Daily Mail und Mail on Sunday gesucht.
Laut Froelichs Quelle habe Elton John keine Spende leisten wollen und deutlich gemacht, dass er nicht bereit sei, dauerhaft für die Ausgaben seines Freundes aufzukommen. Ihm wird dabei der Satz zugeschrieben: „Ich bin kein Geldautomat.“ Verlässliche Aufzeichnungen des Gesprächs oder offizielle Stellungnahmen der Beteiligten gibt es jedoch nicht.
Harry könnten hohe Prozesskosten drohen
Die Gerüchte über finanzielle Schwierigkeiten kamen nach Berichten über Prinz Harrys Niederlage in einem umfangreichen Verfahren gegen Associated Newspapers auf. Das Unternehmen ist der Verlag der Daily Mail und der Mail on Sunday.
Harry, Elton John, die Schauspielerinnen Elizabeth Hurley und Sadie Frost, Johns Ehemann David Furnish sowie weitere Kläger warfen dem Verlag vor, auf unrechtmäßige Weise private Informationen beschafft zu haben. Zu den behaupteten Methoden gehörten das Abhören von Mailboxnachrichten, der Einsatz privater Ermittler und die Täuschung zur Erlangung vertraulicher Daten.
Associated Newspapers wies die Vorwürfe zurück und bezeichnete sie als unbegründet. Das Verfahren begann im Januar 2026 und galt als einer der aufsehenerregendsten britischen Medienprozesse der vergangenen Jahre.
Nach Berichten über Harrys Niederlage vermuteten einige Medien, dass sein Anteil an den Prozesskosten mehrere Millionen Pfund betragen könnte. Einzelne Veröffentlichungen nannten Summen von bis zu 17 Millionen Euro, während US-Medien über mögliche Gesamtkosten von rund 20 Millionen Dollar berichteten. Wie viel der Herzog persönlich tatsächlich zahlen müsste, wurde offiziell nicht bekannt gegeben.
Hat Harry wirklich um die Begleichung seiner Prozesskosten gebeten?
Öffentliche Beweise dafür, dass Prinz Harry Elton John gebeten hat, seine juristischen Kosten zu übernehmen, liegen bislang nicht vor. Die ersten Berichte enthielten lediglich Spekulationen, der Sänger könne als wohlhabender und enger Freund des Herzogs finanziell einspringen.
Später entwickelte sich daraus die Behauptung, Harry habe persönlich um Geld gebeten und der Musiker habe schroff abgelehnt. Gleichzeitig widersprechen sich die Veröffentlichungen in einem entscheidenden Punkt: Einige schreiben von Geld für das Gerichtsverfahren, andere von einer Spende für die Invictus Games.
Die Meldungen über einen Streit und eine millionenschwere Bitte beruhen daher weiterhin auf anonymen Quellen und wurden vor allem von Boulevardmedien verbreitet. Offizielle Erklärungen zu einem Ende der Freundschaft oder zu einem finanziellen Konflikt gibt es nicht.
Was Elton John und Prinz Harry verbindet
Elton John war viele Jahre eng mit Prinzessin Diana befreundet. Nach ihrem Tod hielt der Musiker Kontakt zu ihren Söhnen und unterstützte Harry wiederholt öffentlich.
Der Sänger und der Herzog von Sussex arbeiteten außerdem bei Wohltätigkeitsinitiativen im Kampf gegen HIV und Aids zusammen. Elton John erklärte 2018, beide unterstützten die Stiftungen des jeweils anderen und beteiligten sich gemeinsam an Spendenkampagnen.
Im Jahr 2019 verteidigte der Musiker Harry und Meghan Markle öffentlich, nachdem das Paar wegen einer Reise mit einem Privatflugzeug zu seinem Haus in Südfrankreich kritisiert worden war. Elton John erklärte damals, er habe den Flug selbst bezahlt, und forderte die Presse auf, die Angriffe auf das Paar zu beenden.
Gerade wegen dieser langjährigen persönlichen und wohltätigen Verbindung wurde Elton John in den Medien als jemand genannt, der Harry theoretisch finanziell helfen könnte.
Die finanzielle Lage von Harry und Meghan bleibt Gegenstand von Spekulationen
Seit ihrem Rückzug als ranghohe Mitglieder des britischen Königshauses leben Harry und Meghan Markle in Kalifornien und finanzieren ihren Lebensunterhalt selbst. Ihre Einnahmen wurden mit Verträgen aus den Bereichen Streaming, Buchveröffentlichungen, öffentliche Auftritte und Medienproduktionen in Verbindung gebracht.
Gleichzeitig hat das Paar hohe Ausgaben für Sicherheitsdienste, Immobilien und Gerichtsverfahren. Vor diesem Hintergrund veröffentlichen britische und amerikanische Medien regelmäßig Spekulationen über mögliche finanzielle Probleme des Herzogs und der Herzogin.
Verlässliche Angaben zu ihrem aktuellen Vermögen oder ihren Konten gibt es nicht. Auch die Behauptung, Prinz Harry könne seine Prozesskosten nicht selbst tragen, stützt sich überwiegend auf Einschätzungen anonymer Quellen.
Haben sich Prinz Harry und Elton John zerstritten?
Offiziell wurde kein Konflikt zwischen Prinz Harry und Elton John bestätigt. Beide äußerten sich weder zu einer möglichen Geldforderung noch zu dem Satz „Ich bin kein Geldautomat“ oder zum Zustand ihrer persönlichen Beziehung.
Gesichert ist lediglich, dass beide an dem Verfahren gegen Associated Newspapers beteiligt waren und seit vielen Jahren enge persönliche sowie wohltätige Verbindungen pflegen. Die Berichte über einen Streit, eine verweigerte Millionenhilfe und ein mögliches Ende der Freundschaft bleiben unbestätigt.
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