Ein 25-jähriger Mann ist nach einem schweren Unfall auf einer Wasserrutsche im Freizeitbad Miramar in Weinheim (Baden-Württemberg) gestorben. Über den Tod des Mannes berichtete die Rhein-Neckar-Zeitung unter Berufung auf seine Familie. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf swr.
Der Vorfall ereignete sich am Pfingstsamstag. Nach bisherigen Erkenntnissen befanden sich mehrere Personen gleichzeitig auf der Wasserrutsche „Twister“ und kollidierten innerhalb der Röhre. Der 25-Jährige wurde anschließend bewusstlos am Auslauf der Rutsche aus dem Wasser gezogen.
Rettungskräfte leiteten umgehend Wiederbelebungsmaßnahmen ein, bevor der Mann in ein Krankenhaus gebracht wurde. Dort lag er mehrere Tage im Koma. Nach Angaben seiner Angehörigen stellten die Ärzte schließlich den Hirntod fest. Am Freitag wurden die lebenserhaltenden Maßnahmen beendet.
Möglicher Verstoß gegen Sicherheitsregeln als Ursache im Fokus
Nach Angaben der Miramar-Betreiber gibt es bislang keine Hinweise auf einen technischen Defekt der Rutsche. Ebenso lägen keine Erkenntnisse vor, dass Mitarbeiter vor Ort fehlerhaft oder verspätet reagiert hätten.
Die Betreiber gehen derzeit davon aus, dass die Ursache des Unfalls in einem Verstoß gegen die Nutzungs- und Sicherheitsvorschriften liegen könnte. Die Regeln sehen vor, dass die Rutsche nur nacheinander und mit ausreichendem Abstand genutzt werden darf. Die Missachtung dieser Vorgaben wird aktuell als eine der wichtigsten Erklärungen für das Unglück geprüft.
In einer offiziellen Stellungnahme sprach das Miramar der Familie sowie den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen sein tiefes Mitgefühl aus. Die Nachricht vom Tod des jungen Mannes habe die Verantwortlichen und Mitarbeitenden des Freizeitbades schwer getroffen.
Die Polizei Mannheim teilte mit, dass ihr zum Zeitpunkt der Nachfrage noch keine offizielle Bestätigung über den Tod des Mannes vorgelegen habe. Die zuständigen Behörden setzen ihre Ermittlungen zu den genauen Umständen des Vorfalls fort.
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