Die Zahl der Todesopfer nach der Schießerei in einer Jugendhilfeeinrichtung in der norddeutschen Stadt Stade (Niedersachsen) ist auf sechs gestiegen. Das teilte die Polizei mit, nachdem ein schwer verletzter Mann im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen war. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf ВВС.
Nach bisherigen Erkenntnissen kamen vier Frauen und zwei Männer ums Leben. Fünf Opfer starben noch am Tatort innerhalb des Gebäudes, eine weitere Person verstarb später im Krankenhaus. Bei allen Opfern handelt es sich um Erwachsene.
Polizei nimmt zwei Personen fest und ermittelt gegen eine dritte
Unmittelbar nach dem Einsatz nahm die Polizei zwei Personen fest, darunter den mutmaßlichen Schützen. Später bestätigten die Ermittler, dass auch gegen eine dritte Person wegen möglicher Beteiligung an der Tat ermittelt wird.
Das Motiv des Angriffs ist bislang unklar. Die Ermittlungen dauern an, während die Kriminalpolizei Beweise sichert und den Tathergang rekonstruiert.
Gebiet abgesperrt – keine Gefahr mehr für die Bevölkerung
Die ersten Notrufe gingen gegen 12:10 Uhr bei der Polizei ein. Sofort wurden zahlreiche Streifenwagen, Spezialeinsatzkräfte und Rettungsdienste zur Dankersstraße entsandt.
Die Polizei bestätigte später, dass sich die tödliche Gewalttat in einer Einrichtung der Jugendhilfe ereignet hatte. Das Gelände wurde weiträumig abgesperrt und Anwohner wurden aufgefordert, den Bereich zu meiden. Inzwischen besteht nach Angaben der Behörden keine Gefahr mehr für die Bevölkerung.
Kinder befanden sich während der Tat in der Nähe
Nach Informationen deutscher Fernsehsender hielten sich während der Schüsse Kinder in einem nahe gelegenen Kindergarten sowie einer Grundschule auf. Sie wurden nach dem Einsatz ihren Eltern übergeben.
Die Polizei bestätigte außerdem, dass es mehrere Verletzte gibt. Angaben zur Zahl der Verletzten oder zur Schwere ihrer Verletzungen wurden bislang nicht veröffentlicht.
Stade liegt rund 30 Kilometer westlich von Hamburg und hat etwa 50.000 Einwohner.
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