Rentenversicherung 2026 — was bekommen Sie, und reicht es?
Die gesetzliche Rente in Deutschland steht unter Druck: Immer weniger Beitragszahler finanzieren immer mehr Rentner. Das Rentenniveau liegt 2026 bei ca. 48 % — wer nur auf die gesetzliche Rente setzt, wird im Alter deutlich weniger haben als im Berufsleben. Dieser Ratgeber zeigt, was Sie erwartet und wie Sie die Lücke schließen.
Zum Thema Altersvorsorge: Riester-Rente 2026: Lohnt sie sich noch? und ETF-Sparplan für Anfänger.
„Die gesetzliche Rente ist eine Basissicherung — nicht mehr. Wer im Alter seinen Lebensstandard halten will, braucht mindestens eine zusätzliche Säule.“
Rentenversicherung 2026 — die Zahlen
Rentenlücke schließen — die 3 Säulen
Wie berechnen Sie Ihre Rente?
- Renteninformation: Jeder Versicherte ab 27 Jahren mit 5+ Beitragsjahren erhält jährlich eine Renteninformation per Post
- Online: Über deutsche-rentenversicherung.de können Sie Ihren aktuellen Rentenanspruch abrufen
- Faustregel: 1 Entgeltpunkt = 39,32 € Monatsrente. Durchschnittsverdiener sammeln ca. 1 Punkt pro Jahr
Rente mit 63 — geht das noch?
Wer 45 Beitragsjahre hat, kann nach § 236b SGB VI abschlagsfrei mit 65 Jahren (Jahrgang 1964+) in Rente gehen. Für die „Rente ab 63″ (besonders langjährig Versicherte) gilt: 35 Beitragsjahre reichen, aber mit Abschlägen von 0,3 % pro vorgezogenem Monat.
Fazit: Früh anfangen, breit aufstellen
Verlassen Sie sich nicht allein auf die gesetzliche Rente. Kombinieren Sie sie mit betrieblicher Altersvorsorge (Arbeitgeberzuschuss mitnehmen!) und privater Vorsorge (ETF-Sparplan). Je früher Sie anfangen, desto weniger müssen Sie monatlich zurücklegen.
Quellen: SGB VI – Gesetzliche Rentenversicherung | Deutsche Rentenversicherung | BMAS – Rente

