In Hamburg hat am 31. Mai die Abstimmung über eine mögliche Bewerbung der Stadt für die Olympischen Spiele begonnen. Die Einwohner entscheiden darüber, ob Hamburg sich um die Austragung der Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben soll. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf zeit.
Die Wahllokale öffneten am Morgen und bleiben bis 18:00 Uhr geöffnet. Rund 1,3 Millionen Einwohner ab 16 Jahren sind stimmberechtigt. Nach Angaben der Organisatoren haben bereits etwa 40 Prozent der Wahlberechtigten per Briefwahl abgestimmt.
Vorläufige offizielle Ergebnisse des Referendums werden gegen 22:00 Uhr erwartet.
Deutschland wählt Kandidatenstadt für die Olympischen Spiele
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) will am 26. September entscheiden, welche Stadt oder Region Deutschland im internationalen Bewerbungsverfahren vertreten soll. Neben Hamburg bewerben sich auch München, die Rhein-Ruhr-Region mit Zentrum in Köln sowie Berlin.
In München und den meisten Städten der Rhein-Ruhr-Region wurden die Bewerbungen bereits in lokalen Referenden unterstützt. In Berlin fand keine Volksabstimmung statt, da das Abgeordnetenhaus die Bewerbung zuvor genehmigt hatte.
Ob Deutschland letztlich den Zuschlag für die Austragung der Olympischen Spiele erhält, ist derzeit noch offen.
In Hamburg sorgen die Olympiapläne erneut für Diskussionen
Die Bewerbung wurde von der rot-grünen Koalitionsregierung Hamburgs initiiert. Unterstützt wird das Vorhaben unter anderem von Bürgermeister Peter Tschentscher, der CDU sowie Vertretern aus Wirtschaft und Sport.
Auch bekannte Persönlichkeiten aus Sport und Kultur warben für die Bewerbung, darunter der Tennisspieler Alexander Zverev und Musiker Udo Lindenberg.
Kritik kommt dagegen von der Linkspartei, der Alternative für Deutschland sowie von Bürger- und Umweltinitiativen. Gegner der Bewerbung verweisen vor allem auf mögliche hohe Kosten und negative Auswirkungen eines Großereignisses auf Umwelt und Infrastruktur.
In den vergangenen Wochen prägten zahlreiche Werbekampagnen sowohl für als auch gegen die Bewerbung das Stadtbild Hamburgs.
Hamburg hatte Olympia-Bewerbung bereits 2015 abgelehnt
Eine ähnliche Abstimmung hatte es in Hamburg bereits im Jahr 2015 gegeben. Damals lehnten die Bürger eine Bewerbung für die Olympischen Spiele 2024 ab, wodurch das Projekt gestoppt wurde.In Hamburg hat am 31. Mai die Abstimmung über eine mögliche Bewerbung der Stadt für die Olympischen Spiele begonnen. Die Einwohner entscheiden darüber, ob Hamburg sich um die Austragung der Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben soll.
Die Wahllokale öffneten am Morgen und bleiben bis 18:00 Uhr geöffnet. Rund 1,3 Millionen Einwohner ab 16 Jahren sind stimmberechtigt. Nach Angaben der Organisatoren haben bereits etwa 40 Prozent der Wahlberechtigten per Briefwahl abgestimmt.
Vorläufige offizielle Ergebnisse des Referendums werden gegen 22:00 Uhr erwartet.
Deutschland wählt Kandidatenstadt für die Olympischen Spiele
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) will am 26. September entscheiden, welche Stadt oder Region Deutschland im internationalen Bewerbungsverfahren vertreten soll. Neben Hamburg bewerben sich auch München, die Rhein-Ruhr-Region mit Zentrum in Köln sowie Berlin.
In München und den meisten Städten der Rhein-Ruhr-Region wurden die Bewerbungen bereits in lokalen Referenden unterstützt. In Berlin fand keine Volksabstimmung statt, da das Abgeordnetenhaus die Bewerbung zuvor genehmigt hatte.
Ob Deutschland letztlich den Zuschlag für die Austragung der Olympischen Spiele erhält, ist derzeit noch offen.
In Hamburg sorgen die Olympiapläne erneut für Diskussionen
Die Bewerbung wurde von der rot-grünen Koalitionsregierung Hamburgs initiiert. Unterstützt wird das Vorhaben unter anderem von Bürgermeister Peter Tschentscher, der CDU sowie Vertretern aus Wirtschaft und Sport.
Auch bekannte Persönlichkeiten aus Sport und Kultur warben für die Bewerbung, darunter der Tennisspieler Alexander Zverev und Musiker Udo Lindenberg.
Kritik kommt dagegen von der Linkspartei, der Alternative für Deutschland sowie von Bürger- und Umweltinitiativen. Gegner der Bewerbung verweisen vor allem auf mögliche hohe Kosten und negative Auswirkungen eines Großereignisses auf Umwelt und Infrastruktur.
In den vergangenen Wochen prägten zahlreiche Werbekampagnen sowohl für als auch gegen die Bewerbung das Stadtbild Hamburgs.
Hamburg hatte Olympia-Bewerbung bereits 2015 abgelehnt
Eine ähnliche Abstimmung hatte es in Hamburg bereits im Jahr 2015 gegeben. Damals lehnten die Bürger eine Bewerbung für die Olympischen Spiele 2024 ab, wodurch das Projekt gestoppt wurde.
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