Vor dem Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Argentinien sang Jennifer Hudson die US-amerikanische Nationalhymne. Die Sängerin und Schauspielerin gehört zu den am häufigsten ausgezeichneten Künstlerinnen der Vereinigten Staaten. Ihr Auftritt war Teil der großen Zeremonie vor dem Spiel im New York New Jersey Stadium in East Rutherford. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf marca.
Hudsons Teilnahme an der Show wurde kurz vor dem entscheidenden Spiel des Turniers bestätigt. Vor Zehntausenden Zuschauern im Stadion und einem weltweiten Fernsehpublikum sang sie „The Star-Spangled Banner“. Das Vorprogramm begann etwa anderthalb Stunden vor dem Anpfiff.
Jennifer Hudson sang die US-Hymne vor dem WM-Finale 2026
Das Finale der Weltmeisterschaft 2026 fand am 19. Juli im MetLife Stadium statt, das während des Turniers offiziell New York New Jersey Stadium hieß. Im Endspiel traf Titelverteidiger Argentinien auf Europameister Spanien.
Die Veranstalter bereiteten vor der Partie eine aufwendige Abschlusszeremonie mit amerikanischen und internationalen Künstlern vor. Einer der zentralen Programmpunkte war der Auftritt von Jennifer Hudson mit der Nationalhymne der Vereinigten Staaten.
Ihre Teilnahme hatte eine besondere symbolische Bedeutung, da das Finale auf amerikanischem Boden ausgetragen wurde. Hudson präsentierte das patriotische Lied während des offiziellen Vorprogramms.
Neben ihr wurden für die Feierlichkeiten unter anderem Post Malone, Robbie Williams, Laura Pausini, Nicole Scherzinger und weitere bekannte Persönlichkeiten aus der Musik- und Unterhaltungsbranche angekündigt.
Von American Idol zum internationalen Durchbruch
Jennifer Kate Hudson wurde am 12. September 1981 in Chicago im US-Bundesstaat Illinois geboren. Bereits als Kind sang sie in einem Kirchenchor. Dort entwickelte sich ihr charakteristischer Gesangsstil, der stark von Gospel, Soul und Rhythm and Blues geprägt ist.
Einem größeren Publikum wurde Hudson 2004 durch ihre Teilnahme an der dritten Staffel der Castingshow American Idol bekannt. Sie gewann den Wettbewerb zwar nicht und schied als Siebtplatzierte aus, beeindruckte die Musikbranche jedoch mit ihrer kraftvollen Stimme und ihrer Bühnenpräsenz.
Der entscheidende Durchbruch gelang ihr zwei Jahre später. Hudson erhielt die Rolle der Effie White im Filmmusical „Dreamgirls“, das zugleich ihr Debüt als Filmschauspielerin war.
Ihre Figur ist eine talentierte Sängerin, die aus einer erfolgreichen Musikgruppe gedrängt wird und anschließend versucht, ihre Karriere neu aufzubauen. Hudsons schauspielerische und musikalische Leistung gehörte zu den meistgelobten Elementen des Films.
Oscar für die erste große Filmrolle
Für ihre Rolle in „Dreamgirls“ erhielt Jennifer Hudson den Oscar als beste Nebendarstellerin. Die Auszeichnung wurde ihr 2007 verliehen, weniger als drei Jahre nach ihrer Teilnahme an American Idol.
Dieselbe Rolle brachte ihr außerdem einen Golden Globe, einen BAFTA Award, einen Preis der US-Schauspielergewerkschaft sowie mehrere Auszeichnungen von Filmkritikerverbänden ein.
Nach ihrem erfolgreichen Filmdebüt setzte Hudson ihre Schauspielkarriere fort. Sie war unter anderem in „Sex and the City“, „Die Bienenhüterin“, „Winnie Mandela“ und „Cats“ zu sehen.
2021 spielte sie Aretha Franklin in dem biografischen Film „Respect“. Hudson übernahm nicht nur die Hauptrolle, sondern sang auch zahlreiche Titel für den Soundtrack ein, darunter bekannte Lieder der Soul-Legende.
Jennifer Hudson gehört zum exklusiven EGOT-Kreis
Jennifer Hudson besitzt den sogenannten EGOT-Status. Diese Bezeichnung erhalten Künstlerinnen, Künstler und Produzenten, die im Laufe ihrer Karriere die vier wichtigsten US-amerikanischen Preise in den Bereichen Film, Musik, Fernsehen und Theater gewinnen: Emmy, Grammy, Oscar und Tony.
Ihren Weg zum EGOT begann Hudson mit dem Oscar für „Dreamgirls“. Später erhielt sie zwei Grammy Awards: einen für ihr Debütalbum „Jennifer Hudson“ und einen weiteren für ihre Beteiligung am Album des Broadway-Musicals „The Color Purple“.
2021 gewann sie einen Daytime Emmy als ausführende Produzentin des interaktiven Animationsprojekts „Baba Yaga“.
Die letzte noch fehlende Auszeichnung war der Tony Award. 2022 gewann das Musical „A Strange Loop“, an dem Hudson als Koproduzentin beteiligt war, den Preis als bestes Musical. Damit wurde sie offiziell in den kleinen Kreis der EGOT-Preisträger aufgenommen.
Zum damaligen Zeitpunkt war sie erst die 17. Person in der Geschichte, die einen Emmy, einen Grammy, einen Oscar und einen Tony gewonnen hatte.
Die bekanntesten Songs von Jennifer Hudson
Parallel zu ihrer Schauspielkarriere baute Jennifer Hudson eine erfolgreiche Laufbahn als Solosängerin auf. Ihr Debütalbum „Jennifer Hudson“ erschien 2008 und brachte ihr den ersten Grammy ein.
Zu ihren bekanntesten Liedern zählt „Spotlight“. Der Song erreichte hohe Platzierungen in den US-Charts und etablierte Hudson auch unabhängig von ihrer Filmkarriere als erfolgreiche Musikerin.
Zu ihren populären Titeln gehören außerdem:
- If This Isn’t Love;
- Where You At;
- I Remember Me;
- No One Gonna Love You;
- Walk It Out;
- Giving Myself;
- Remember Me;
- Feeling Good.
Ihre Musik verbindet Elemente aus Soul, Gospel, Pop und zeitgenössischem Rhythm and Blues. Hudson ist vor allem für ihren großen Stimmumfang und ihre kraftvollen, dramatisch aufgebauten Gesangspassagen bekannt.
Arbeit im Fernsehen und eigene Talkshow
Neben Musik und Film ist Jennifer Hudson auch regelmäßig im Fernsehen zu sehen. Sie arbeitete als Coach in der britischen und der amerikanischen Ausgabe der Musikshow „The Voice“ und unterstützte dort Kandidaten bei der Vorbereitung ihrer Auftritte.
Im September 2022 startete die Tages-Talkshow „The Jennifer Hudson Show“. In der Sendung empfängt Hudson Schauspieler, Musiker, Sportler, gesellschaftlich engagierte Persönlichkeiten sowie Menschen, deren persönliche Geschichten öffentlich bekannt geworden sind.
Das Format vergrößerte ihre Reichweite und etablierte sie zusätzlich als Moderatorin und Produzentin. Die Sendung kombiniert Interviews, musikalische Auftritte, Unterhaltungselemente und persönliche Geschichten der Gäste.
Warum Jennifer Hudson für das WM-Finale ausgewählt wurde
Bei großen Sportveranstaltungen in den USA wird die Nationalhymne traditionell von bekannten Künstlern mit besonders starken stimmlichen Fähigkeiten gesungen.
Jennifer Hudson hatte die US-Hymne bereits mehrfach bei Sportveranstaltungen und offiziellen Anlässen präsentiert. Ihr vom Gospel geprägter Stil eignet sich für „The Star-Spangled Banner“, da das Lied einen großen Tonumfang und eine präzise Stimmkontrolle verlangt.
Ihre Teilnahme unterstrich zudem die Rolle der USA als einer der drei Gastgeber der Weltmeisterschaft. Das Turnier wurde erstmals gemeinsam von den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko ausgerichtet.
Das Vorprogramm des Endspiels war dem Abschluss der Weltmeisterschaft und den drei Gastgeberländern gewidmet. Hudsons Auftritt fand unmittelbar vor dem Beginn des Finales zwischen Spanien und Argentinien statt.
Starbesetzte Zeremonie beim WM-Finale 2026
Die Abschlusszeremonie begann noch vor dem Einlaufen der Mannschaften. Zum Programm gehörten musikalische Darbietungen, Choreografien und Auftritte internationaler Künstler.
Post Malone wurde als einer der Hauptacts der Abschlussveranstaltung angekündigt. Ebenfalls beteiligt waren Laura Pausini, Nicole Scherzinger, Robbie Williams und weitere bekannte Musiker.
Zusätzlich bereiteten die Organisatoren eine eigene Show für die Halbzeitpause des Endspiels vor. Ein solches Format wurde bei einer Fußball-Weltmeisterschaft erstmals umgesetzt. An der Planung der Konzertshow war auch Coldplay-Sänger Chris Martin beteiligt.
Jennifer Hudson trat allerdings nicht während der Halbzeitshow auf. Ihr Auftritt mit der US-Nationalhymne war Teil der offiziellen Zeremonie unmittelbar vor dem Anpfiff.
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