Auf der Autobahn A6 bei Weinsberg stoppte die Polizei einen Pkw mit Anhänger, nachdem mehrere Verkehrsteilnehmer Hinweise auf einen möglicherweise tierschutzwidrigen Tiertransport gegeben hatten. Bei der Kontrolle fanden die Beamten mehrere Transportkäfige mit Hühnern und Enten auf dem Anhänger. Zwei Hühner waren bereits verendet. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf swr.
Zusätzlich wurde auf dem Anhänger ein Pkw transportiert. Darin befand sich eine Transportbox mit einem Hund.
Hund stirbt an Überhitzung – Hühner und Enten werden gerettet
Die alarmierte Tierrettung Unterland konnte den Hund nicht mehr retten. Nach Angaben der Einsatzkräfte herrschten im Fahrzeug Temperaturen von rund 50 Grad Celsius. Der Hund starb infolge schwerer Überhitzung.
Mehrere Hühner und Enten konnten dagegen gerettet werden. Die Tiere waren stark überhitzt, dehydriert und teilweise so geschwächt, dass sie nicht mehr selbstständig stehen konnten. Durch die Versorgung mit Wasser und gezielte Kühlung stabilisierte sich ihr Zustand.
Ermittlungen wegen möglicher Verstöße gegen das Tierschutzgesetz
Auf Anweisung eines Tierarztes wurden die geretteten Tiere beschlagnahmt und in ein Tierheim gebracht. Gegen den Fahrer sowie die Mitfahrer wird wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.
Nach der Hinterlegung einer Sicherheitsleistung durften die ausländischen Staatsangehörigen ihre Reise fortsetzen. Nach Angaben der Tierrettung erfolgte die Weiterfahrt anschließend in einem klimatisierten Kleinbus.
lesen Sie auch: Großer Kartonhersteller in Deutschland insolvent: 220 Arbeitsplätze bedroht

