Russland und Belarus sind nach eigenen Angaben bereit, im Bedarfsfall sämtliche verfügbaren Abschreckungsmittel, einschließlich Atomwaffen, einzusetzen. Dies erklärte der stellvertretende russische Außenminister Michail Galusin in einem Interview mit russischen Medien. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf welt.
Nach seinen Worten setzt Moskau seine militärische Präsenz in Belarus fort und führt regelmäßig gemeinsame Überprüfungen der Einsatzbereitschaft durch. Galusin betonte, dass die Streitkräfte beider Länder in ständiger Alarmbereitschaft seien, um die Sicherheit des sogenannten Unionsstaates Russland–Belarus zu gewährleisten.
Vor dem Hintergrund dieser Aussagen meldeten die ukrainischen Behörden neue Folgen russischer Angriffe in der Region Charkiw. Nach Angaben der lokalen Verwaltung kamen bei Raketen- und Drohnenangriffen vier Menschen ums Leben, mehr als zwanzig weitere wurden verletzt.
Alle Todesopfer wurden in Tschuhujiw registriert. Dies teilte der Leiter der Militärverwaltung der Region Charkiw, Oleh Synjehubow, mit. Darüber hinaus wurden nach Angaben der Stadtverwaltung sechs weitere Menschen bei Angriffen auf die Stadt verletzt.
Auch die Regionalhauptstadt Charkiw geriet unter Beschuss. Nach einem nächtlichen Drohnenangriff benötigten 15 Bewohner medizinische Hilfe.
Auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim meldeten die russischen Behörden unterdessen die Abwehr weiterer Drohnenangriffe.
Selenskyj spricht mit US-Vertretern über mögliche Schritte zur Beendigung des Krieges
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj berichtete über Gespräche mit den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner zur Suche nach Wegen für ein Ende des Krieges.
Nach Angaben des Staatsoberhaupts wurden Perspektiven für eine diplomatische Lösung sowie die weitere Zusammenarbeit in den kommenden Wochen erörtert. Selenskyj dankte seinen Gesprächspartnern für ihre Bereitschaft, sich aktiv an der Suche nach einer politischen Lösung zu beteiligen.
Außerdem stand die Vorbereitung möglicher Gespräche beim bevorstehenden G7-Gipfel 2026 in Frankreich auf der Tagesordnung.
Obwohl die von den USA unterstützten Vermittlungsbemühungen zuletzt ins Stocken geraten sind, da Washington einen Teil seiner Aufmerksamkeit auf den Nahen Osten richtet, bleibt die Frage eines Friedens in Europa ein zentrales Thema auf der internationalen Agenda.
lesen Sie auch: Lufthansa-Flugzeug in Frankfurt verunglückt: Mehrere Verletzte nach Fahrwerksbruch

