Im Freibad Rengsdorf in Rheinland-Pfalz ist es zu einem schweren Badeunfall gekommen. Ein neunjähriges Mädchen erlitt nach einem Sprung vom Fünf-Meter-Turm schwere Verletzungen. Die Polizei hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf nr-kurier.
Mädchen verliert nach Kollision im Wasser das Bewusstsein
Der Unfall ereignete sich am 12. Juli, als die Familie Kramer einen Tag im Freibad verbrachte. Die neunjährige Ilva sprang vom Fünf-Meter-Turm ins Wasser. Wenige Sekunden später kollidierte sie beim Auftauchen mit einer weiteren Person, die ebenfalls von der Plattform gesprungen war.
Nach Angaben ihrer Mutter Kirsten Kramer wurde das Mädchen genau in dem Moment getroffen, als es die Wasseroberfläche erreichte. Ilva verlor daraufhin das Bewusstsein und trieb regungslos mit dem Gesicht nach unten im Becken. Ihr Vater zog sie sofort aus dem Wasser und leistete bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe.
Die Mutter erklärte außerdem, der Mann, der ihrer Darstellung zufolge unmittelbar nach ihrer Tochter gesprungen war, habe das Becken verlassen, ohne dem verletzten Kind zu helfen.
Kind in Spezialklinik verlegt
Zunächst wurde das Mädchen in das Elisabeth-Krankenhaus in Neuwied eingeliefert. Dort diagnostizierten Ärzte mehrere Verformungen der Brustwirbel.
Anschließend erfolgte die Verlegung in die Kinderneurochirurgie nach Sankt Augustin, wo die Neunjährige weiter medizinisch behandelt und überwacht wird.
Polizei untersucht den Unfallhergang
Die Polizei in Straßenhaus hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet.
Nach Angaben der Ermittler sollen sowohl Zeugen als auch der mutmaßlich beteiligte Springer befragt werden. Weitere Informationen zum Stand der Ermittlungen wurden bislang nicht veröffentlicht.
Familie appelliert an mehr Vorsicht an Sprunganlagen
Nach dem Vorfall rief die Mutter der verletzten Neunjährigen alle Besucher von Freibädern zu besonderer Vorsicht an Sprungtürmen auf. Sie betonte, dass Geduld, Aufmerksamkeit und das Einhalten ausreichender Abstände dazu beitragen könnten, ähnliche Unfälle künftig zu vermeiden.
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