Der Verkehr auf der Autobahn A1 in Richtung Bremen ist nach dem Brand eines Lastwagens bei Seevetal im Landkreis Harburg teilweise wieder freigegeben worden. Dennoch bleiben Einschränkungen auf dem betroffenen Abschnitt mindestens bis Samstagabend, 25. Juli, bestehen. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf ndr.
Nach Angaben der Niederlassung Nord der Autobahn GmbH des Bundes wurden die Hauptfahrbahn und der Seitenstreifen durch das Feuer erheblich beschädigt. Vor einer vollständigen Freigabe müssen die Fahrbahn gereinigt, beschädigte Asphaltbereiche entfernt und neu asphaltiert werden.
Die Hauptfahrbahn sowie der Seitenstreifen bleiben voraussichtlich bis Samstag gegen 18:00 Uhr gesperrt. Wann alle Fahrstreifen wieder uneingeschränkt befahrbar sind, hängt vom Fortschritt der Arbeiten und den Wetterbedingungen ab.
Während der Sanierungsarbeiten kommt es zu Fahrstreifenverengungen
Während des größten Teils der Bauarbeiten wird der Verkehr zweistreifig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Für zwei Arbeitsphasen sind jedoch zusätzliche Einschränkungen vorgesehen.
Am Freitagabend wird der Verkehr wegen Fräsarbeiten auf einen Fahrstreifen reduziert. Eine weitere einspurige Verkehrsführung ist für Samstag zwischen 7:30 Uhr und etwa 10:30 Uhr geplant, wenn neuer Asphalt eingebaut wird.
Nach Abschluss der Asphaltarbeiten muss die neue Fahrbahndecke zunächst abkühlen. Erst danach können sämtliche Fahrstreifen wieder freigegeben werden.
Die Autobahn GmbH empfiehlt Autofahrern, den Bereich mit erhöhter Aufmerksamkeit zu passieren und ausreichend Abstand zu halten. Da die Arbeiten stark von der Witterung abhängen, sind geringfügige Verzögerungen nicht ausgeschlossen.
Lastwagen geriet während der Fahrt in Brand
Der Brand ereignete sich am Donnerstagmorgen gegen 9:00 Uhr zwischen Hamburg-Harburg und dem Maschener Kreuz.
Nach Angaben der Polizei fing der Lastwagen während der Fahrt Feuer. Dem Fahrer gelang es, das Fahrzeug auf den Seitenstreifen zu lenken und die Fahrerkabine rechtzeitig zu verlassen. Er blieb unverletzt.
Über der Unfallstelle bei Seevetal-Meckelfeld war zeitweise eine weithin sichtbare schwarze Rauchsäule zu sehen. Wegen des Einsatzes musste die A1 in Richtung Bremen zunächst vollständig gesperrt werden.
Lkw transportierte Kakaobohnen
Der Lastwagen war mit Säcken voller Kakaobohnen beladen. In ersten Meldungen war irrtümlich von Kaffeebohnen die Rede gewesen.
Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnte der Verkehr zunächst über einen Fahrstreifen wieder aufgenommen werden.
Bis zum Ende der Sanierungsarbeiten müssen Verkehrsteilnehmer auf der A1 weiterhin mit Behinderungen und Verzögerungen rechnen.
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