Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für mehrere Regionen Bayerns Warnungen vor gefährlichen Wetterbedingungen herausgegeben. Betroffen sind insbesondere Schwaben, Oberbayern, Mittelfranken und die Oberpfalz. Auch in anderen Teilen des Freistaats werden im Tagesverlauf Gewitter erwartet. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf DR24.
Meteorologen warnen vor Starkregen, Hagel und heftigen Windböen, die eine Gefahr für Menschen und Infrastruktur darstellen können. Nach Angaben des DWD besteht das Risiko von Blitzeinschlägen, herabfallenden Ästen und umherfliegenden Gegenständen. Durch intensive Niederschläge kann es örtlich zu Überflutungen von Straßen, Unterführungen und Kellern kommen.
DWD veröffentlicht aktuelle Warnkarte für Bayern
Der Deutsche Wetterdienst nutzt vier Warnstufen für Wetterlagen. Die gelbe Stufe steht für Wetterwarnungen, Orange für markantes Wetter, Rot für Unwetterwarnungen und Dunkelrot für extreme Unwetterlagen. Zusätzlich gibt es Warnungen vor Hitze und hoher UV-Strahlung.
Der DWD rief die Bevölkerung dazu auf, sich während der Gewitter möglichst nicht im Freien aufzuhalten.
Mehr als 100 wetterbedingte Einsätze in Niederbayern
Bereits am Samstag verursachten die Unwetter erhebliche Schäden in mehreren Regionen Bayerns. Nach Angaben der Polizei Niederbayern mussten Einsatzkräfte mehr als 100 wetterbedingte Einsätze bewältigen. Besonders betroffen war die Region zwischen Straubing und Passau.
Feuerwehr und Rettungskräfte entfernten umgestürzte Bäume und beschädigte Verkehrsschilder sowie Wasseransammlungen auf Straßen. In Bogen im Landkreis Straubing-Bogen wurden ein Ehepaar leicht verletzt, nachdem sich ein Balken von einem Baugerüst an einer Kirche gelöst hatte. Die beiden erlitten Schnittverletzungen an Kopf und Schulter.
Auch im Bahnverkehr kam es vereinzelt zu wetterbedingten Störungen.
Blitz schlägt in Wohnhaus in Franken ein
In Geiselwind in Unterfranken schlug ein Blitz in ein Wohnhaus ein. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf mehrere tausend Euro.
Im Landkreis Bamberg musste die Bundesstraße B4 bei Rattelsdorf zeitweise vollständig gesperrt werden, nachdem mehrere Bäume auf die Fahrbahn gestürzt waren.
Auch Bayreuth blieb von den Unwettern nicht verschont. Dort wurde ein rund 15 Meter hoher Baum entwurzelt und fiel auf fünf geparkte Autos. Der Sachschaden wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt. In einem weiteren Fall beschädigte ein umgestürzter Baum zwei Fahrzeuge. Polizei und Feuerwehr rückten außerdem wegen beschädigter Gartenhäuser und herabfallender Blumentöpfe aus.
Unbeständiges Wetter bleibt auch zu Wochenbeginn bestehen
Nach Prognosen der Meteorologen werden in der Nacht zum Montag weiterhin Schauer und einzelne Gewitter über Bayern ziehen. Im Laufe der Nacht sollen sich die Niederschläge in Richtung Alpen und östliche Mittelgebirge verlagern. Die Temperaturen sinken auf 11 bis 15 Grad.
Der Montag beginnt überwiegend bewölkt. Regenfälle werden vor allem im Alpenraum, in Oberfranken und im Bayerischen Wald erwartet. Im Westen Bayerns sind im Tagesverlauf zeitweise sonnige Abschnitte möglich. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 18 und 26 Grad.
Für Dienstag sagen Meteorologen wechselhafte Bewölkung voraus. Am Nachmittag und Abend können im Westen Bayerns sowie entlang der Alpen erneut einzelne Gewitter und Schauer auftreten, während es im Osten meist trocken bleibt.
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