Bei einem schweren Verkehrsunfall in Bayern sind eine 36-jährige Frau und ihr neunjähriger Sohn ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich am Nachmittag des 21. August auf der Staatsstraße 2409 zwischen Ammerndorf und Cadolzburg im Landkreis Fürth. Nach einem Frontalzusammenstoß geriet eines der Fahrzeuge in Brand. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf bild.
Die Polizei bestätigte die Identität der beiden Todesopfer am folgenden Morgen. Der Fahrer des zweiten Autos erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Peugeot geriet auf die Gegenfahrbahn
Nach Angaben der Polizei Mittelfranken ereignete sich der Unfall gegen 16.50 Uhr in der Nähe von Steinbach. Der Peugeot, in dem die Frau und ihr Sohn saßen, war auf der Staatsstraße 2409 unterwegs.
Aus bislang ungeklärter Ursache geriet das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß der Peugeot frontal mit einem entgegenkommenden Ford zusammen, der von einem 51-jährigen Mann gesteuert wurde.
Der Aufprall war heftig. Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt, der Peugeot fing nach der Kollision Feuer.
Ersthelfer versuchten, die Insassen aus dem brennenden Auto zu retten
Menschen, die als Erste an der Unfallstelle eintrafen, versuchten sofort, den Betroffenen zu helfen. Nach bisherigen Erkenntnissen gelang es, die 36-jährige Frau aus dem brennenden Fahrzeug zu ziehen.
Rettungskräfte leiteten noch an der Unfallstelle Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Die Verletzungen der Frau waren jedoch so schwer, dass sie noch vor Ort starb.
Auch ihr neunjähriger Sohn konnte nicht gerettet werden. Das Kind kam ebenfalls bei dem Unfall ums Leben.
Der 51-jährige Fahrer des Ford erlitt schwere Verletzungen. Nach der Erstversorgung wurde er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Sachverständiger soll Ursache des tödlichen Unfalls klären
Zum Zeitpunkt des Unfalls regnete es stark, die Fahrbahn war nass. Die Ermittler prüfen nun, ob die Wetter- und Straßenverhältnisse eine Rolle beim Kontrollverlust über das Fahrzeug gespielt haben könnten.
Untersucht werden unter anderem die nasse Fahrbahn und mögliches Aquaplaning. Offiziell steht jedoch noch nicht fest, weshalb der Peugeot auf die Gegenfahrbahn geriet.
Die Staatsanwaltschaft ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen an. Dieser soll den genauen Unfallhergang rekonstruieren und klären, welche Umstände der Kollision vorausgingen.
Straße für mehrere Stunden gesperrt
Nach dem Unfall wurde die Staatsstraße 2409 vollständig gesperrt. Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und weitere Einsatzkräfte waren vor Ort.
Die Sperrung dauerte mehrere Stunden. In dieser Zeit liefen Rettungsarbeiten, Löscharbeiten, die Unfallaufnahme und die Spurensicherung. Beide Fahrzeuge wurden bei der Kollision nahezu vollständig zerstört.
Die Ermittlungen zur Ursache des tödlichen Unfalls dauern an.
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