Hyundai hat die neue Generation des Tucson vorgestellt, die sich sowohl optisch als auch bei den Abmessungen deutlich vom bisherigen Modell unterscheidet. Das Kompakt-SUV erhält ein geradlinigeres und massiveres Design, wächst in Länge, Breite und Höhe und bekommt einen vollständig neu gestalteten Innenraum. Gleichzeitig hält der Hersteller an physischen Bedienelementen für wichtige Funktionen fest. Angaben zu den Antrieben und deren technischen Daten macht Hyundai bislang noch nicht. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf auto-motor-und-sport.
Hyundai Tucson bekommt ein kantigeres und markanteres Design
Bei der neuen Generation verabschiedet sich Hyundai von vielen weichen Linien, die den bisherigen Tucson geprägt haben. Die Karosserie wirkt nun deutlich aufrechter, während Radhäuser und Seitenflächen mit klareren Kanten gestaltet wurden.
An der Front verläuft ein schmales horizontales LED-Lichtband nahezu über die gesamte Fahrzeugbreite. An den äußeren Seiten sitzen vertikale Leuchtelemente, die dem neuen Tucson eine eigenständige Lichtsignatur verleihen.
Ein ähnliches Konzept kommt am Heck zum Einsatz. Die Rückleuchten werden optisch durch ein horizontales Element verbunden, während die eigentlichen Leuchteinheiten vertikal ausgerichtet sind. Dadurch wirkt die Heckklappe reduzierter und die Fahrzeugbreite wird stärker betont.
Hyundai zeigt den Tucson außerdem in der XRT-Version. Diese Variante setzt auf robustere Karosserieelemente und zusätzliche Offroad-Akzente. Bisher war diese Ausführung vor allem auf dem US-Markt erhältlich.
Der neue Tucson wird länger, breiter und höher
Mit dem Generationswechsel legt der Hyundai Tucson bei seinen Außenmaßen deutlich zu. Die Fahrzeuglänge beträgt nun 4,70 Meter und wächst damit um rund 60 Millimeter gegenüber dem Vorgängermodell.
Der Radstand steigt auf 2.785 Millimeter. Rund die Hälfte des zusätzlichen Längenwachstums entfällt damit auf den Abstand zwischen Vorder- und Hinterachse.
Auch bei der Breite legt das SUV zu. Sie wächst um 40 Millimeter auf 1.905 Millimeter. Die Höhe steigt um rund 20 Millimeter auf 1.685 Millimeter.
Die größeren Abmessungen sollen sich vor allem beim Platzangebot im Innenraum bemerkbar machen. Hyundai gibt an, dass die Kopffreiheit für Passagiere auf den Rücksitzen um etwa 29 Millimeter wächst.
Mehr Platz im Fond und weiter öffnende Türen
Zu den auffälligen Änderungen zählt auch das größere hintere Seitenfenster. Es soll nicht nur die Sicht nach außen verbessern, sondern den Fond optisch luftiger wirken lassen.
Zudem hat Hyundai die Konstruktion der hinteren Türen überarbeitet. Sie lassen sich nun bis zu einem Winkel von rund 83 Grad öffnen. Das sind etwa zehn Grad mehr als beim bisherigen Tucson.
Der größere Öffnungswinkel soll den Ein- und Ausstieg erleichtern. Auch beim Verstauen größerer Gegenstände oder beim Einbau eines Kindersitzes dürfte der zusätzliche Platz von Vorteil sein.
Großes Display im Innenraum, physische Tasten bleiben erhalten
Auch der Innenraum des Tucson wurde grundlegend überarbeitet. Vor dem Fahrer befindet sich ein digitales Kombiinstrument, während ein großer Bildschirm das Zentrum des Armaturenbretts bildet.
Hyundai verzichtet jedoch darauf, sämtliche Funktionen ausschließlich über den Touchscreen zu steuern. Unterhalb des Displays bleiben physische Tasten für häufig genutzte Einstellungen erhalten.
Das Armaturenbrett ist stärker horizontal ausgerichtet und wirkt insgesamt aufgeräumter. Dekorelemente in Holzoptik, weich gepolsterte Oberflächen und eine Ambientebeleuchtung sollen dem Innenraum eine wohnlichere Atmosphäre verleihen.
Das Lenkrad ist oben und unten abgeflacht. Insgesamt setzt Hyundai auch im Innenraum auf gerade Linien und eine reduzierte Gestaltung.
Hyundai führt Pleos Connect im neuen Tucson ein
Der neue Tucson gehört zu den Modellen, mit denen Hyundai sein neues Infotainment-System Pleos Connect präsentiert.
Pleos ist eine Softwareplattform der Hyundai Motor Group, die künftig in Fahrzeugen der Marken Hyundai, Kia und Genesis eingesetzt werden soll.
Das Infotainment-System ist Teil einer größeren digitalen Architektur, die mit Cloud-Diensten und einer Entwicklerplattform verbunden ist. Zur Pleos-Umgebung gehört außerdem der Sprachassistent Gleo AI, der natürliche Sprache verstehen und den jeweiligen Fahrsituationskontext berücksichtigen soll.
Welche Funktionen Pleos Connect in der europäischen Version des Tucson konkret bieten wird, hat Hyundai bislang noch nicht vollständig bekannt gegeben.
Angaben zu Motoren und Hybridversionen fehlen noch
Während Hyundai Design und Innenraum bereits umfassend zeigt, bleiben die technischen Daten der neuen Tucson-Generation bislang offen.
Noch nicht bekannt sind die Leistungsdaten der Motoren, die technischen Werte möglicher Hybrid- und Plug-in-Hybridvarianten sowie Informationen zu Allradantrieb und Verbrauch.
Auch zu Ausstattungslinien und Preisen macht der Hersteller derzeit noch keine konkreten Angaben.
Prototypen des neuen Tucson wurden bereits mehrfach bei Testfahrten in Europa beobachtet, darunter auch in bergigen Regionen. Die Erprobung der technischen Komponenten läuft damit offenbar weiterhin vor dem Marktstart.
Wann kommt der neue Hyundai Tucson auf den Markt?
Einen genauen Verkaufsstart für die einzelnen Märkte hat Hyundai bislang nicht bestätigt.
Voraussichtlich wird die neue Tucson-Generation zunächst in Südkorea eingeführt. Der Marktstart in weiteren wichtigen Regionen, darunter Europa und die USA, wird für 2027 erwartet.
Weitere Details zu Motoren, Hybridantrieben, Ausstattung und Preisen dürfte Hyundai näher am Verkaufsstart bekannt geben.
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