Jessica Quinn und Megan Gould, die mehrere Jahre lang den Bauernmarkt und das Festival Old Home Days in Hancock organisiert haben, ziehen sich von der Leitung der Veranstaltungen zurück. Die Saison 2026 war für beide die letzte in der Rolle der Hauptorganisatorinnen. Nach rund fünf Jahren intensiver Arbeit wollen sie künftig mehr Zeit mit ihren Familien verbringen und die Sommermonate stärker für sich nutzen. Eine spätere Rückkehr zu kommunalen Projekten schließen sie jedoch nicht aus. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf ledgertranscript.
Von einer Bürgerinitiative zu einer festen Tradition
Quinn schloss sich nach ihrem Umzug nach Hancock dem örtlichen Freizeitausschuss an. Sie suchte nach einer Möglichkeit, sich stärker in das Gemeindeleben einzubringen, stellte aber schnell fest, dass es kaum weitere aktive Mitglieder gab.
Daraufhin fragte sie ihre frühere Schulfreundin Megan Gould, ob sie mitmachen wolle. Die beiden hatten rund 20 Jahre lang kaum Kontakt gehabt und nahmen ihre Freundschaft wieder auf. Kurz darauf begannen sie gemeinsam, Veranstaltungen für die Gemeinde zu organisieren.
Fünf Jahre lang kümmerten sich Quinn und Gould um den wöchentlichen Bauern- und Kunsthandwerkermarkt im Sommer. Rund vier Jahre lang waren sie zudem maßgeblich an der Organisation der traditionellen Hancock Old Home Days beteiligt.
In dieser Zeit veränderte sich auch ihr Privatleben. Quinn erinnert sich daran, dass ihre Tochter fünf Jahre alt war, als sie mit der Arbeit begann. Heute ist sie zehn.
Warum Quinn und Gould aufhören
Nach mehreren Jahren kontinuierlicher Organisationsarbeit haben beide beschlossen, eine Pause einzulegen. Gould betonte, dass der Rückzug nicht zwangsläufig endgültig sei und eine spätere Rückkehr möglich bleibe.
Der wichtigste Grund ist der Wunsch, im Sommer mehr Zeit mit den Familien zu verbringen. Die Organisation eines wöchentlichen Marktes und eines größeren Stadtfestes nahm einen erheblichen Teil der Saison in Anspruch. Gerade in Neuengland ist die Zeit mit stabilem, warmem Wetter vergleichsweise kurz.
Im kommenden Jahr wollen Quinn und Gould die Veranstaltungen deshalb erstmals wieder als normale Besucherinnen erleben.
Quinn erklärte, dass ihnen die gemeinsame Arbeit viel bedeutet habe. Besonders wichtig sei für beide gewesen zu sehen, wie viele Menschen aus Hancock bei Konzerten, Umzügen, Märkten und anderen Veranstaltungen zusammenkamen.
Old Home Days wurde in den vergangenen Jahren deutlich größer
Während ihrer Zeit als Organisatorinnen sammelten Quinn und Gould zahlreiche Erinnerungen an das Festival. Dazu gehörte unter anderem die Teilnahme einer Gruppe von Corgi-Besitzern mit ihren Hunden am Umzug, die sich inzwischen zu einer wiederkehrenden Attraktion entwickelt hat.
Besonders in Erinnerung blieb Quinn das erste Jahr mit einer Schaumparty für Kinder. Kurz vor Beginn stand sie zwischen zwei Schaumkanonen und beobachtete gespannt die wartenden Kinder.
Als der Schaum schließlich auf den Platz strömte, reagierten die Kinder begeistert. Quinn bezeichnete diesen Moment später als eine der schönsten Erinnerungen an die gesamte Veranstaltungszeit.
2026 fand die Schaumparty bereits zum dritten Mal statt. Auch die Corgi-Gruppe aus New Hampshire nahm erneut am Umzug teil.
In den vergangenen Jahren wurde das Programm der Old Home Days gemeinsam mit weiteren lokalen Gruppen ausgebaut. Beteiligt waren unter anderem die Stadtbibliothek, die Feuerwehr, der Frauenclub und zahlreiche ehrenamtliche Helfer.
Den Bauernmarkt bauten Quinn und Gould praktisch neu auf
Während die Old Home Days bereits eine lange Geschichte in Hancock haben, war der wiederbelebte Bauernmarkt vor allem ein eigenes Projekt von Quinn und Gould.
Die Idee entstand bei einer Sitzung des Freizeitausschusses. Katie Anderson hatte gefragt, wie sich mehr Besucher zu den Sommerkonzerten bringen ließen. Quinn und Gould schlugen daraufhin vor, den Bauernmarkt wieder ins Leben zu rufen.
Zu diesem Zeitpunkt verfügten beide weder über ein fertiges Konzept noch über Erfahrung bei der Organisation eines solchen Marktes. Sie entwickelten das Modell deshalb selbst – von der Suche nach Händlern und Kunsthandwerkern bis zur Planung der wöchentlichen Termine.
Innerhalb weniger Jahre wurde der Markt zu einem festen Bestandteil des Sommers in Hancock. Er bot lokalen Landwirten, Produzenten, Kunsthandwerkern und Foodtrucks eine regelmäßige Plattform.
Gould betonte, dass das Projekt nicht dauerhaft von nur zwei Personen abhängig sein solle. Neue Organisatoren sollten die Möglichkeit bekommen, eigene Ideen einzubringen und die Veranstaltung weiterzuentwickeln.
Der Bauernmarkt hat bereits neue Organisatoren
Nach dem letzten Bauernmarkt der Saison am 13. August übergaben Quinn und Gould die Verantwortung an Crystal Fichera und Christopher Cornell. Beide betreiben die Peony Place Farmstead in Hancock.
Der Betrieb nimmt bereits seit längerer Zeit am Bauernmarkt teil. Zudem verfügen Fichera und Cornell über Erfahrungen mit anderen Märkten und Veranstaltungen in der Region.
Fichera erklärte, dass sie und Cornell sich künftig noch stärker am Gemeindeleben in Hancock beteiligen wollen. Sie übernehmen damit ein Projekt, das Quinn und Gould über mehrere Jahre aufgebaut haben.
Für die Old Home Days gibt es bislang dagegen noch keine dauerhafte Nachfolgelösung. Deshalb werden weiterhin Freiwillige und Personen gesucht, die Aufgaben bei der Vorbereitung und Durchführung übernehmen können.
Hancock Old Home Days 2026 endete mit einem zweitägigen Programm
Das diesjährige Festival fand am Freitag und Samstag statt. Das Programm richtete sich an Besucher verschiedener Altersgruppen und umfasste erneut einen Umzug, Aktivitäten lokaler Organisationen und Angebote für Familien.
Am Umzug beteiligten sich Einwohner mit Traktoren, Vertreter örtlicher Vereine, Freiwillige sowie die Corgi-Gruppe. Auch Helfer aus der Bibliothek, dem Frauenclub und der Feuerwehr waren vertreten. Mitglieder der Feuerwehr bereiteten unter anderem Grillhähnchen für die Besucher zu.
Für viele Kinder gehörte die Schaumparty zu den Höhepunkten des Festivals. Sie bildete zugleich einen der letzten Programmpunkte des Wochenendes. Auch weitere Familienangebote sorgten für großen Andrang.
Quinn und Gould dankten den Händlern, Foodtruck-Betreibern, Teilnehmern und freiwilligen Helfern, die den Bauernmarkt und die Old Home Days in den vergangenen Jahren unterstützt haben.
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