Rund 100 Tage nach seinem Sieg bei „Deutschland sucht den Superstar“ verfolgt Menowin Fröhlich bereits das nächste große Ziel. Der 38-jährige Sänger kann sich vorstellen, künftig nicht mehr als Kandidat, sondern als Juror in der Castingshow aufzutreten. Nach eigener Einschätzung bringt er genügend Erfahrung aus Musikgeschäft und Fernsehen mit, um Nachwuchstalente zu beurteilen und einen neuen Superstar zu finden. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf web.de.
2026 gewann Fröhlich die 24. Staffel von DSDS und erreichte damit im dritten Anlauf sein großes Ziel. Nun schließt er nicht aus, eines Tages an den Jurypult zurückzukehren – allerdings auf der anderen Seite.
Fröhlich will bei DSDS nach neuen Talenten suchen
Über seine weiteren Pläne sprach Menowin Fröhlich in einem Interview mit RTL. Der Sänger erklärte, ein Wechsel in die Jury sei für ihn durchaus vorstellbar.
Sein Ziel wäre es, selbst nach einem neuen Gewinner der Castingshow zu suchen. Dabei möchte er sowohl seine Bühnenerfahrung als auch die Erkenntnisse nutzen, die er während seiner langen Karriere und seiner mehrfachen Teilnahme an DSDS gesammelt hat.
Fröhlich glaubt zudem, dass seine Rolle als ehemaliger Kandidat und aktueller Sieger bei den Zuschauern für zusätzliches Interesse sorgen könnte. Gerade der Wechsel vom Teilnehmer zum Juror würde seiner Ansicht nach Aufmerksamkeit erzeugen.
Der Sänger macht keinen Hehl daraus, dass er sich tatsächlich einen festen Platz in der DSDS-Jury wünscht. In der kommenden Staffel dürfte dieser Wunsch allerdings noch nicht in Erfüllung gehen.
Jury für die Jubiläumsstaffel 2027 steht bereits fest
In der DSDS-Staffel 2026 saßen Dieter Bohlen, Bushido und Isi Glück in der Jury. Vor ihnen trat Fröhlich bei seinem erneuten Anlauf an und gewann schließlich die Staffel.
Für den Sänger war der Erfolg das Ende einer langen Geschichte mit der Castingshow. Bereits 2010 hatte er das Finale erreicht, damals jedoch gegen Mehrzad Marashi verloren. Erst bei seinem dritten Versuch gelang ihm schließlich der Sieg.
Im Finale 2026 setzte sich Fröhlich im Zuschauervoting gegen Paco Simic, Tyrell Hagedorn und Constance Dziendorf durch.
Für die nächste Staffel ist allerdings kein Platz in der Jury frei. RTL hatte bereits vor dem diesjährigen Finale bekannt gegeben, dass die Besetzung für die Jubiläumsstaffel 2027 feststeht.
Auch in der 25. Staffel sollen Dieter Bohlen, Bushido und Isi Glück gemeinsam die Kandidaten bewerten. Eine mögliche Juryrolle für Fröhlich käme damit frühestens in einer späteren Staffel infrage.
DSDS-Sieger will eigenen Musikstil entwickeln
Der Wunsch nach einem Platz in der Jury ist nicht das einzige Ziel des Sängers. Nach seinem Sieg will Fröhlich auch seine eigene Musikkarriere weiter vorantreiben und einen Stil entwickeln, mit dem er sich von anderen deutschen Künstlern abheben kann.
Musikalisch setzt er nach eigenen Angaben auf eine Mischung aus deutschem Pop, Soul und Gospel. Klassischen Schlager oder reine Partymusik möchte er dagegen nicht in den Mittelpunkt stellen.
Auch die Bühnenshow soll eine wichtige Rolle spielen. Als Vorbild nennt Fröhlich Michael Jackson. Geplant sind auffällige Bühnenoutfits, intensive Choreografien und große Live-Auftritte.
Der Sänger selbst schätzt seine Fähigkeiten auf der Bühne sehr hoch ein. Für ihn besteht Musik nicht nur aus Gesang, sondern ebenso aus Bewegung, Emotionen und einem klar erkennbaren visuellen Stil.
Fröhlich will sich nach eigener Aussage nicht einfach in die bestehende Musiklandschaft einfügen. Sein Ziel ist es, eine langfristig erkennbare künstlerische Identität aufzubauen.
Siegessong „Mercy On Me“ verpasst die Top 100
Der Erfolg bei DSDS hat sich bislang nicht in vergleichbaren Chartplatzierungen niedergeschlagen. Fröhlichs Siegessong „Mercy On Me“ schaffte es nicht unter die Top 100 der deutschen Singlecharts.
Der Musiker erklärte jedoch, dass er mit diesem Ergebnis heute deutlich gelassener umgehe als früher. In einem Interview mit Bild sagte er, eine solche Enttäuschung hätte ihn in der Vergangenheit wesentlich stärker getroffen.
Heute wolle er sich nicht ausschließlich von kurzfristigem Erfolg oder öffentlicher Aufmerksamkeit abhängig machen. Stattdessen konzentriere er sich auf seine weitere musikalische Entwicklung.
Berichten zufolge arbeitet Fröhlich bereits an einem neuen Album.
Dieter Bohlen dämpft Erwartungen an den Begriff „Superstar“
Während der Liveshows hatte Dieter Bohlen Menowin Fröhlich mehrfach als einen seiner Favoriten bezeichnet. Nach dem Ende der Staffel relativierte der langjährige DSDS-Juror jedoch die Erwartungen an die Gewinner der Castingshow.
Bohlen machte deutlich, dass der Begriff „Superstar“ aus seiner Sicht sehr hohe Erwartungen wecke. Bereits wenn sich ein Gewinner langfristig als erfolgreicher Künstler etablieren könne, sei dies ein großer Erfolg.
Für Fröhlich beginnt damit nach dem Ende der Castingshow die nächste Phase seiner Karriere. Parallel zu seiner Arbeit an neuer Musik hält er weiterhin an seinem Wunsch fest, eines Tages zu DSDS zurückzukehren – dann möglicherweise als Juror.
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