Ein Polizeieinsatz am Stadion in Birmingham hat nach den Wettkämpfen der Leichtathletik-Europameisterschaft für erhebliche Verzögerungen gesorgt. Auslöser war ein Mann mit einer gefälschten Akkreditierung, der von der Polizei festgenommen wurde. Während der Überprüfung wurde der Shuttleverkehr zwischen dem Stadion und dem Stadtzentrum vorübergehend eingestellt. Von den Auswirkungen waren Fans, Journalisten, Mitarbeiter und Athleten betroffen – darunter auch Mitglieder des deutschen Teams. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf n-tv.
Verkehr am Stadion wegen verdächtiger Akkreditierung gestoppt
Der Vorfall ereignete sich am späten Samstagabend in der Nähe des Alexander Stadium in Birmingham. Ein Mann soll versucht haben, eine gefälschte Akkreditierung zu benutzen, woraufhin die Polizei eingeschaltet wurde.
Wie die Nachrichtenagentur Press Association berichtete, wurde der Mann zunächst wegen des Verdachts auf Betrug festgenommen. Zusätzlich sorgten Hinweise auf verdächtige Aktivitäten für erhöhte Aufmerksamkeit der Sicherheitskräfte. Der Festgenommene wurde anschließend zur weiteren Befragung festgehalten.
Während des Polizeieinsatzes setzten die Veranstalter den Shuttleverkehr zwischen dem Stadion und dem Zentrum von Birmingham aus. Betroffen waren Busse, die nach den Wettkämpfen Zuschauer, Athleten, Teammitglieder, Beschäftigte der Europameisterschaft und Medienvertreter transportieren sollten.
Die Akkreditierungen ermöglichen bei der Europameisterschaft den Zugang zu bestimmten Sport- und Arbeitsbereichen. Sie werden unter anderem von Athleten, Offiziellen, Medienvertretern und Mitarbeitern der Veranstaltung genutzt.
Mehr als 20.000 Zuschauer warteten auf Busse
Die Unterbrechung des Verkehrs führte zu langen Warteschlangen an den Shuttlebus-Haltestellen rund um das Stadion. Mehr als 20.000 Zuschauer hatten die Wettkämpfe an diesem Abend besucht. Viele von ihnen wollten nach Ende des Programms gleichzeitig ins Stadtzentrum zurückkehren.
Die Busse konnten rund eineinhalb Stunden lang nicht abfahren. Erst gegen Mitternacht wurde ihnen erlaubt, den Transport in Richtung Birmingham City Centre wieder aufzunehmen.
Später teilten die Veranstalter mit, dass der Shuttleverkehr vollständig wiederhergestellt worden sei und die Busse wieder regulär fahren könnten.
Die Verantwortlichen betonten, dass die vorübergehenden Einschränkungen mit Blick auf die Sicherheit der Athleten, Zuschauer, Mitarbeiter und aller weiteren Beteiligten angeordnet worden seien.
Siegerehrungen mussten verschoben werden
Die Folgen des nächtlichen Polizeieinsatzes beschränkten sich nicht auf die Zuschauer. Die verspätete Rückkehr von Athleten und Teammitgliedern wirkte sich auch auf den Zeitplan des folgenden Tages aus.
Den vorliegenden Informationen zufolge war unter anderem das deutsche Team von den Verzögerungen betroffen. Mehrere ursprünglich angesetzte Siegerehrungen im Stadion mussten auf Sonntagabend verschoben werden.
Die Änderungen erfolgten während einer erfolgreichen Europameisterschaft für die deutschen Leichtathleten. Unter anderem gewann die deutsche Staffel eine Silbermedaille.
Nach Abschluss des Polizeieinsatzes bestätigten die Veranstalter, dass sich die Verkehrssituation rund um das Stadion wieder normalisiert habe. Weitere längerfristige Einschränkungen für Teilnehmer und Zuschauer wurden nicht angekündigt.
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