Königin Camilla hat darüber gesprochen, wie schwierig es für sie war, die Krebsdiagnose ihres Mannes König Charles III. vor der offiziellen Bekanntgabe geheim zu halten. Besonders belastend sei dies bei Begegnungen mit Menschen gewesen, die selbst an Krebs erkrankt waren oder Angehörige während einer Behandlung unterstützten. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf spiegel.
Camilla äußerte sich dazu in einem Video, das der britische Königshof gemeinsam mit der Krebsberatungsorganisation Maggie’s veröffentlichte. Die Königin ist Präsidentin der Organisation, die Krebspatienten und deren Familien unterstützt.
Besuch in einem Krebszentrum kurz nach der Diagnose
Nur wenige Tage nachdem bei Charles III. Krebs festgestellt worden war, besuchte Camilla im Rahmen eines offiziellen Termins ein Unterstützungszentrum für Krebspatienten.
Zu diesem Zeitpunkt war die Erkrankung des Königs noch nicht öffentlich bekannt. Camilla erklärte, dass sie während der Gespräche mit Betroffenen mehrfach das Bedürfnis verspürt habe, über ihre eigene familiäre Situation zu sprechen. Vor der offiziellen Mitteilung des Palastes sei dies jedoch nicht möglich gewesen.
Die notwendige Verschwiegenheit habe sie als schwierig empfunden. Sie sei von Menschen umgeben gewesen, die die Sorgen und Belastungen einer Krebsdiagnose aus eigener Erfahrung kannten, habe ihnen aber nicht erklären können, warum sie das Thema persönlich so stark beschäftigte.
Camilla spricht über die Rolle der Angehörigen
Nach Angaben der Königin hat die Erkrankung ihres Mannes ihren Blick auf die Situation von Angehörigen von Krebspatienten verändert.
Eine Krebsdiagnose betreffe nicht nur den Erkrankten selbst, sondern auch dessen Familie. Angehörige müssten während Untersuchungen und Behandlungen Unterstützung leisten und gleichzeitig mit ihren eigenen Ängsten und Unsicherheiten umgehen.
Camilla erklärte, dass ihr diese Belastung besonders deutlich geworden sei, nachdem ihr eigener Ehemann eine Krebsdiagnose erhalten hatte.
Charles III. wollte seine Aufgaben weiter erfüllen
Die Königin berichtete auch über die Reaktion von Charles III. auf die Diagnose. Nach ihren Worten wollte der Monarch trotz der Erkrankung seine offiziellen Verpflichtungen so weit wie möglich fortsetzen.
Camilla beschrieb ihren Mann als entschlossen. Der König habe sich vorgenommen, mit der Erkrankung umzugehen und seinen gewohnten Arbeitsalltag nicht vollständig aufzugeben.
Nach Beginn seiner Behandlung reduzierte Charles III. vorübergehend die Zahl seiner öffentlichen Termine. Seine staatlichen Aufgaben führte er jedoch weiter. Später nahm er schrittweise wieder an mehr öffentlichen Veranstaltungen teil.
Krebsdiagnose von Charles III. wurde im Februar 2024 bekannt
Der Buckingham-Palast gab am 5. Februar 2024 offiziell bekannt, dass bei König Charles III. Krebs diagnostiziert worden war. Die Erkrankung war bei medizinischen Untersuchungen entdeckt worden, die im Zusammenhang mit einer vergrößerten Prostata durchgeführt wurden.
Welche konkrete Krebsart festgestellt wurde, machte der Palast nicht öffentlich. Bekannt war lediglich, dass es sich nicht um Prostatakrebs handelte.
Nach der Diagnose begann Charles III. mit einer Behandlung und schränkte seine öffentlichen Auftritte vorübergehend ein. Später informierte der Palast über eine positive Entwicklung seines Gesundheitszustands.
Auch Prinzessin Kate machte ihre Krebsdiagnose öffentlich
Die Bekanntgabe der Erkrankung von Charles III. erfolgte etwa anderthalb Monate bevor auch Catherine, Prinzessin von Wales, über ihre eigene Krebsdiagnose sprach.
Die Ehefrau von Prinz William erklärte im März 2024, dass sie sich einer vorbeugenden Chemotherapie unterziehe, nachdem bei Untersuchungen eine Krebserkrankung festgestellt worden war. Im Januar 2025 teilte Catherine mit, dass sie sich in Remission befinde.
Beide Erkrankungen rückten sowohl die Behandlung von Krebspatienten als auch die Rolle ihrer Angehörigen verstärkt in die öffentliche Aufmerksamkeit
lesen Sie auch: Prinzessin Ingrid Alexandra startet ihr Studium in Oslo

