In Oberbayern hat sich ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Schulreisebus und einem Linienbus ereignet. Dabei kam ein Grundschüler ums Leben, mehrere weitere Personen wurden schwer verletzt. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf Вild.
Der Unfall ereignete sich am Nachmittag des 10. Juni in der Nähe von Hebertshausen im Landkreis Dachau. Nach Angaben der Polizei kollidierte ein Reisebus, der Schüler und Lehrkräfte zweier zweiter Klassen der Grundschule Haimhausen transportierte, mit einem entgegenkommenden Linienbus.
Bei dem Zusammenstoß wurden alle 35 Insassen der beiden Fahrzeuge verletzt. Ein Junge starb noch an der Unfallstelle, obwohl Rettungskräfte um sein Leben kämpften. Am Abend befanden sich zwei weitere Kinder sowie eine Lehrerin weiterhin in kritischem Zustand.
Zudem erlitten zwei Schüler mittelschwere Verletzungen. Weitere 28 Personen, darunter die beiden Busfahrer, wurden leicht verletzt und medizinisch versorgt.
Mehr als 130 Einsatzkräfte vor Ort
Nach dem Notruf wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften zur Unfallstelle entsandt. Nach Angaben der Integrierten Leitstelle Fürstenfeldbruck waren mehr als 130 Einsatzkräfte, rund 15 Rettungswagen und acht Notärzte im Einsatz.
Vier Rettungshubschrauber unterstützten die Bergungs- und Rettungsarbeiten. Einsatzkräfte berichteten von einer zunächst unübersichtlichen Lage aufgrund der hohen Zahl an Verletzten.
Ermittlungen zur Unfallursache laufen
Der Unfall ereignete sich gegen 12.30 Uhr auf der Staatsstraße zwischen Ampermoching und Ottershausen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam es in einer Kurve zum Zusammenstoß der beiden Busse.
Auf dem betroffenen Straßenabschnitt gelten Geschwindigkeitsbegrenzungen von 60 km/h in die eine und 50 km/h in die andere Fahrtrichtung. Die Straße blieb nach dem Unfall für längere Zeit gesperrt, wodurch sich erhebliche Verkehrsbehinderungen bildeten.
Landrat Stefan Löwl erklärte, dass beide Busfahrer unmittelbar nach dem Unfall auf Alkohol getestet wurden. Die Schnelltests verliefen negativ.
Die Staatsanwaltschaft München II hat inzwischen ein Gutachten zur Klärung der genauen Unfallursache in Auftrag gegeben. Die Ermittlungen dauern an.
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