Der Automobilhersteller Škoda Auto hat die Serienproduktion seines neuen Elektro-Crossovers Epiq offiziell im Werk des Volkswagen Group in Pamplona in der spanischen Region Navarra aufgenommen. Damit ist der Epiq das erste Modell der Marke Škoda, das in Spanien gefertigt wird. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf ecomento.
Der Produktionsstart erfolgt kurz nach dem Anlauf weiterer Elektrofahrzeuge der neuen City-EV-Familie des Volkswagen-Konzerns. In Spanien werden zudem die Modelle Cupra Raval, Volkswagen ID. Polo und Volkswagen ID. Cross produziert beziehungsweise für die Fertigung vorbereitet.
Epiq ist Teil der neuen Elektrostrategie der Volkswagen Group
Der neue Epiq gehört zur Familie erschwinglicher Elektro-Stadtautos, die innerhalb der Brand Group Core entwickelt wurden. Škoda bezeichnet das Modell als strategisch wichtig, da es Elektromobilität in das Einstiegssegment bringen soll.
Der Crossover ist das erste Fahrzeug der Marke auf der neuen MEB+-Plattform und zugleich das erste Serienmodell, das vollständig die neue Designsprache Modern Solid umsetzt. Zusammen mit dem geplanten großen Elektro-SUV Peaq soll der Epiq dazu beitragen, das Elektroangebot des Herstellers deutlich auszubauen.
Durch die Produktion in Spanien kann Škoda Synergien innerhalb des Konzerns nutzen und gleichzeitig Kapazitäten in den eigenen tschechischen Werken für andere stark nachgefragte Modelle freihalten.
Werk in Navarra erweitert Produktion um Elektrofahrzeuge
Bislang wurden im Werk Navarra vor allem Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor gefertigt, darunter der Volkswagen Taigo und der Volkswagen T-Cross.
Mit dem Produktionsstart des Škoda Epiq wird das Werk nun um die Fertigung von Elektrofahrzeugen erweitert. In einem nächsten Schritt soll auch der Volkswagen ID. Cross dort vom Band laufen. Das Werk zeichnet sich durch seine hohe Flexibilität aus, da Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und vollelektrische Modelle auf derselben Produktionslinie gebaut werden können.
Bis zu 440 Kilometer Reichweite und Einstiegspreis von 25.900 Euro
Der Škoda Epiq positioniert sich als günstigstes Elektroauto der Marke. Der Einstiegspreis liegt bei 25.900 Euro.
Für das Modell stehen zwei Batterievarianten zur Verfügung. Die Basisversion erhält einen Akku mit 38,5 kWh Kapazität und Lithium-Eisenphosphat-Technologie (LFP). Die größere Batterie verfügt über 55 kWh und nutzt eine Nickel-Mangan-Kobalt-Chemie (NMC).
Je nach Ausführung beträgt die Reichweite nach WLTP zwischen 315 und 440 Kilometern. Die Leistungsspanne reicht von 85 kW (115 PS) bis 155 kW (211 PS).
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