Die Stadt Altenburg hat die Informationskampagne Solar Empowerment 2.0 gestartet, die den Ausbau von Photovoltaikanlagen auf privaten Wohngebäuden fördern soll. Das Projekt wird gemeinsam mit der Universität Erfurt und der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) umgesetzt. Ziel ist es, Hauseigentümer über die Möglichkeiten der Stromerzeugung mit Solarenergie auf dem eigenen Dach zu informieren. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf abg-net.
Neben Altenburg beteiligen sich auch die Landkreise Unstrut-Hainich, Ilm-Kreis, Saalfeld-Rudolstadt, Wartburgkreis sowie die kreisfreie Stadt Jena an der Initiative.
Hauseigentümer erhalten individuelle Informationen zum Solarpotenzial
Ab Ende Juni werden ausgewählte Hauseigentümer über einen Zeitraum von rund zwei Monaten angeschrieben. Die Schreiben enthalten Informationen zur möglichen Stromerzeugung ihrer Gebäude, zu voraussichtlichen Investitionskosten, zur Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage sowie zu möglichen CO₂-Einsparungen.
Nach Angaben der Projektpartner dienen die Berechnungen als erste Orientierung. Sie ersetzen weder eine fachliche Planung noch ein individuelles Angebot eines qualifizierten Fachbetriebs.
Kostenlose Expertenberatung über Solar-Hotline
Während der Laufzeit der Kampagne können die angeschriebenen Hauseigentümer eine kostenlose individuelle Beratung durch Fachleute in Anspruch nehmen. Die Telefonnummer der Solar-Hotline wird in den Informationsschreiben mitgeteilt.
Die Beratung soll Interessierten helfen, offene Fragen zu klären und die Möglichkeiten einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Gebäude besser einzuschätzen.
Solareignung von Dächern auch ohne Anschreiben prüfbar
Die Stadt weist darauf hin, dass ein fehlendes Anschreiben nicht bedeutet, dass ein Gebäude für Photovoltaik ungeeignet ist. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können die grundsätzliche Eignung ihrer Dächer unabhängig von der Kampagne selbst überprüfen.
Hierfür steht der Thüringer Solarrechner zur Verfügung, mit dem sich sowohl das Potenzial für Photovoltaikanlagen als auch für Solarthermieanlagen ermitteln lässt.
Projekt baut auf erfolgreichen Erfahrungen aus Weimar auf
Solar Empowerment 2.0 basiert auf den Ergebnissen eines Pilotprojekts, das bereits 2023 in Weimar durchgeführt wurde. Damals wurden mehr als 6.000 Eigentümer geeigneter Gebäude direkt über die Möglichkeiten der Solarstromerzeugung informiert.
Die anschließende Auswertung zeigte, dass gezielte Informationsangebote das Interesse an Photovoltaik erhöhen und private Investitionen in erneuerbare Energien fördern können.
Altenburg setzt auf den Ausbau erneuerbarer Energien
Die Stadtverwaltung sieht das Projekt als eine Möglichkeit, den Ausbau erneuerbarer Energien im privaten Gebäudebestand zu unterstützen. Besonders im Wohnsektor wird weiterhin ein großes Potenzial für die Nutzung von Solarenergie gesehen.
Mit der Kampagne sollen Hauseigentümer einen einfacheren Zugang zu Informationen und weiterführender Beratung erhalten, um mögliche Investitionen in Photovoltaikanlagen besser bewerten zu können.
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