Die Ermittlungen zu gefährlichen Zwischenfällen mit Brand- und Sprengsätzen in mehreren europäischen Ländern haben eine neue Spur ergeben. Ermittler stellten eine Verbindung zwischen einem Sprengsatz auf einer Drohne und einer früheren Serie von Brandanschlägen her. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf Вild.
Entscheidend waren DNA-Spuren, die an Bestandteilen des Sprengsatzes gefunden wurden. Sie ermöglichten es den Behörden, mehrere bislang getrennt untersuchte Vorfälle miteinander zu verknüpfen und Verdächtige zu identifizieren, deren Fall derzeit in Litauen verhandelt wird.
Fünf Verdächtige stehen in Vilnius vor Gericht
In der litauischen Hauptstadt läuft ein Verfahren gegen fünf Männer, denen eine Beteiligung an einer Serie von Anschlägen mit präparierten Paketen vorgeworfen wird.
Nach Angaben der Ermittler könnten die Beschuldigten mit mehreren Vorfällen entlang internationaler Logistikrouten in Verbindung stehen. Die Behörden prüfen Kontakte der Angeklagten, Versandwege sowie mögliche Hintermänner.
Einer der gefährlichsten Fälle ereignete sich am Flughafen Leipzig, einem bedeutenden europäischen Drehkreuz für Luftfracht.
Brandpaket hätte in ein DHL-Flugzeug gelangen können
Am Flughafen Leipzig sollte eines der präparierten Pakete offenbar in ein Flugzeug des Logistikkonzerns DHL verladen werden. Wegen einer Verzögerung gelangte die Sendung jedoch nicht während des Fluges an Bord.
Nach Aussagen von Zeugen könnte gerade diese Verzögerung schwerwiegendere Folgen verhindert haben. Der Brandsatz wurde aktiviert, bevor das Paket per Flugzeug weitertransportiert werden konnte.
Die Ermittler prüfen nun, ob der Zeitpunkt der Aktivierung so gewählt worden war, dass der Brand erst nach dem Start des Flugzeugs ausbrechen sollte.
DNA-Spuren verbinden Drohne mit früherem Brandanschlag
Neue Hinweise ergaben sich bei der Untersuchung eines Sprengsatzes, der auf einer Drohne gefunden wurde. Experten entdeckten daran biologische Spuren, die bereits in den Akten zu einem anderen Brandfall aufgetaucht waren.
Dieser Treffer ermöglichte es den Ermittlern, mehrere bislang getrennte Verfahren zusammenzuführen. Untersucht wird nun ein möglicher Zusammenhang zwischen Sprengsätzen, Drohnen und Sendungen, die über internationale Transportwege verschickt wurden.
In den Ermittlungsakten tauchen zudem Dutzende ungeklärte Brände auf. Insgesamt prüfen die Behörden die Umstände von 49 solchen Vorfällen.
Ermittler untersuchen internationale Transportwege
Die Strafverfolgungsbehörden analysieren die Logistik gefährlicher Sendungen zwischen verschiedenen europäischen Staaten. Besondere Aufmerksamkeit gilt See- und Luftfrachtrouten, über die Pakete mit Brand- oder Sprengsätzen transportiert worden sein könnten.
Außerdem soll geklärt werden, ob die Verdächtigen eigenständig handelten oder Anweisungen anderer Personen ausführten.
Die Ermittlungen konzentrieren sich damit auf mögliche Verbindungen zwischen den litauischen Beschuldigten, früheren Brandanschlägen, Sprengsätzen und dem Vorfall am Frachtflughafen Leipzig.
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