Die klassische Telefonie verliert in Deutschland weiter an Bedeutung. Laut einer Umfrage des Vergleichsportals Verivox ging die Nutzung von Festnetztelefonen besonders unter jungen Menschen und Bewohnern größerer Städte zurück. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf n-tv.
Festnetz wird immer seltener genutzt
Im Jahr 2024 gaben noch 71 Prozent der Befragten an, zumindest gelegentlich über das Festnetz zu telefonieren. 2025 lag ihr Anteil nur noch bei 61 Prozent.
Auch die Zahl der regelmäßigen Nutzer ist gesunken. Lediglich 19 Prozent der Befragten greifen mehrmals pro Woche zum Festnetztelefon. Ein Jahr zuvor waren es noch 24 Prozent.
Junge Menschen verzichten zunehmend auf Festnetztelefone
Der stärkste Rückgang wurde bei den unter 29-Jährigen verzeichnet. Innerhalb eines Jahres sank der Anteil der jungen Festnetznutzer von 57 auf 42 Prozent.
Nur jeder Zehnte in dieser Altersgruppe telefoniert regelmäßig über einen Festnetzanschluss. Die meisten jungen Menschen bevorzugen Mobiltelefone und andere digitale Kommunikationswege.
Ältere Generation hält am Festnetz fest
Bei Menschen über 60 Jahren sind Festnetztelefone weiterhin deutlich stärker verbreitet. In dieser Altersgruppe erklärten 81 Prozent der Befragten, zumindest gelegentlich einen Festnetzanschluss zu nutzen.
Im Vorjahr lag der Anteil noch bei 84 Prozent. Damit fiel der Rückgang bei älteren Menschen wesentlich geringer aus als bei der jüngeren Generation.
Festnetz auf dem Land stärker verbreitet
Die Umfrage zeigt zudem deutliche Unterschiede zwischen Städten und ländlichen Regionen. Menschen in kleineren Orten nutzen Festnetztelefone wesentlich häufiger als Stadtbewohner.
Nach Angaben von Verivox nimmt die Bedeutung der klassischen Telefonie bereits seit mehreren Jahren ab. Im jüngsten Erhebungszeitraum fiel der Rückgang jedoch besonders deutlich aus.
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