US-Präsident Donald Trump hat eine neue Regierungsmaschine vom Typ Boeing 747 vorgestellt, die zuvor von Katar genutzt wurde. Die Präsentation fand auf der Joint Base Andrews im Bundesstaat Maryland statt, dem wichtigsten Luftwaffenstützpunkt für die Beförderung des amerikanischen Präsidenten. Das Flugzeug sorgte nicht nur wegen seiner Herkunft für Aufmerksamkeit, sondern auch wegen seines völlig neuen Erscheinungsbildes, das sich deutlich von der traditionellen Lackierung der Präsidentenmaschinen unterscheidet. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf faz.
Neue Boeing 747 auf der Joint Base Andrews vorgestellt
Während der Veranstaltung besichtigte Trump das Flugzeug persönlich und präsentierte es den Medien. Es handelt sich um eine Großraum-Boeing 747, die zuvor zur Regierungsflotte Katars gehörte. Nach der Übernahme wurde die Maschine modernisiert und mit einer neuen Lackierung versehen.
Traditionell tragen Flugzeuge mit dem Rufzeichen Air Force One eine hellblaue Farbgebung, die über Jahrzehnte hinweg zu einem Symbol des amerikanischen Präsidentenamtes geworden ist. Das neue Design verzichtet auf diesen Stil und setzt stattdessen auf eine markante Farbgestaltung mit Elementen der US-Nationalfarben.
Warum das Flugzeug aus Katar für Diskussionen sorgt
Die Übernahme des Flugzeugs aus Katar hatte bereits im Vorfeld für Diskussionen in den USA gesorgt. Vertreter der Regierung betonten, dass die Maschine als Übergangslösung dienen könne, solange sich die Auslieferung der neuen Präsidentenflugzeuge auf Basis der Boeing 747-8 weiter verzögert.
Die US-Regierung wartet seit mehreren Jahren auf die neuen VC-25B-Flugzeuge, die die derzeitige Präsidentenflotte ersetzen sollen. Technische Herausforderungen, Produktionsprobleme und verschobene Zeitpläne haben das Projekt mehrfach verzögert.
Neues Erscheinungsbild für die Air Force One
Die Idee einer neuen Lackierung für die Präsidentenmaschine entstand bereits während Trumps erster Amtszeit. Damals sprach er sich dafür aus, das klassische hellblaue Design, das Anfang der 1960er-Jahre eingeführt wurde, durch eine Farbgestaltung in Rot, Weiß und Blau zu ersetzen.
Die nun vorgestellte Boeing 747 ist eines der ersten großen Flugzeuge, das diesem Konzept folgt. Das neue Erscheinungsbild unterscheidet sich deutlich von dem Design, das jahrzehntelang mit den Reisen und Staatsbesuchen amerikanischer Präsidenten verbunden war.
Modernisierung der Präsidentenflotte läuft weiter
Die derzeit eingesetzten Air-Force-One-Flugzeuge befinden sich seit Anfang der 1990er-Jahre im Dienst. Trotz regelmäßiger Modernisierungen macht ihr Alter eine Erneuerung der Flotte zunehmend notwendig.
Der Flugzeughersteller Boeing arbeitet weiterhin an zwei neuen Spezialflugzeugen des Typs VC-25B. Diese sollen mit modernen Kommunikations-, Sicherheits- und Verteidigungssystemen ausgestattet werden. Bis zu ihrer Indienststellung prüft die US-Regierung verschiedene Möglichkeiten, die Lufttransportkapazitäten des Präsidenten sicherzustellen, darunter auch den Einsatz modernisierter Flugzeuge aus befreundeten Staaten.
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