Das WM-Spiel zwischen Frankreich und dem Irak bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 in den USA ging als längste Partie der Turniergeschichte in die Statistik ein. Aufgrund eines schweren Gewitters und gefährlicher Wetterbedingungen in Philadelphia wurde das Spiel für 132 Minuten unterbrochen. Am Ende setzte sich Frankreich mit 3:0 durch, während zwischen Anpfiff und Schlusspfiff nahezu vier Stunden vergingen. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf Вild.
Unwetter führte zur Evakuierung der Zuschauer
Die Begegnung wurde im Lincoln Financial Field ausgetragen. Bereits während der ersten Halbzeit setzte starker Regen ein. Zur Halbzeit entschieden die Organisatoren, die Partie wegen der Gefahr von Blitzeinschlägen in Stadionnähe zu unterbrechen. Die Zuschauer wurden aufgefordert, die Tribünen zu verlassen und geschützte Bereiche im Stadion aufzusuchen.
Schon vor dem Spiel hatten Wetterdienste vor schweren Gewittern, lokalen Überschwemmungen und sogar möglichen Tornados im Raum Philadelphia gewarnt. Die schwierigen Wetterbedingungen führten bereits vor dem Anpfiff zu Verzögerungen. Der Einlass ins Stadion begann rund 45 Minuten später als geplant.
Mannschaften warteten mehr als anderthalb Stunden auf die Fortsetzung
Nach der Unterbrechung hielten sich die Spieler beider Teams 102 Minuten in den Katakomben des Stadions auf. Erst nachdem sich die Wetterlage verbessert hatte, durften sie auf das Spielfeld zurückkehren. Vor der Wiederaufnahme absolvierten beide Mannschaften eine zusätzliche Aufwärmphase von etwa 30 Minuten.
Insgesamt dauerte die Spielunterbrechung 132 Minuten. Die Partie wurde schließlich um 2:01 Uhr deutscher Zeit fortgesetzt.
Mbappé erzielt Doppelpack nach langer Pause
Frankreichs Starstürmer Kylian Mbappé war der entscheidende Spieler der Begegnung. Er erzielte die Führung noch vor der Unterbrechung und traf nach Wiederbeginn ein weiteres Mal. Den dritten Treffer für Frankreich steuerte Ousmane Dembélé bei.
Mit dem Schlusspfiff stand ein klarer 3:0-Erfolg der Franzosen fest. Zwischen dem Anpfiff und dem Ende des Spiels lagen fast vier Stunden – ein neuer Rekord in der Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaften.
Warum das Spiel nicht früher fortgesetzt werden konnte
In den USA gelten strenge Sicherheitsvorschriften für Sportveranstaltungen bei Gewittern. Wird ein Blitzschlag in einem Umkreis von acht Meilen (rund 13 Kilometern) um das Stadion registriert, muss das Spiel automatisch für mindestens 30 Minuten unterbrochen werden. Jeder weitere Blitzschlag innerhalb dieses Radius setzt die Wartezeit erneut auf 30 Minuten zurück.
Genau diese Regel führte dazu, dass die Unterbrechung in Philadelphia mehr als zwei Stunden dauerte. Wetterbedingte Spielpausen gab es bei internationalen Turnieren in den USA bereits mehrfach, doch noch nie hatte eine WM-Partie eine derart lange Gesamtdauer erreicht.
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