Der Extremradfahrer und Ultradistanz-Athlet Max Riese ist im Alter von 36 Jahren gestorben. Der Sportler verunglückte bei einer Trainingsfahrt in der Nähe seiner Wahlheimat Salzburg tödlich. Nach den vorliegenden Informationen kollidierte der Radfahrer mit einem Hirsch, der plötzlich auf seiner Strecke auftauchte. Riese war in der europäischen Gravel- und Bikepacking-Szene bekannt und nahm an anspruchsvollen mehrtägigen Rennen in verschiedenen Teilen der Welt teil. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf bike-x.de.
Was über den tödlichen Unfall von Max Riese bekannt ist
Der Unfall ereignete sich am Dienstagabend während einer Trainingsfahrt. Der 36-Jährige war auf einer ihm vertrauten Strecke in der Nähe seines Wohnortes unterwegs.
Während der Fahrt tauchte ein Hirsch auf der Strecke auf. Es kam zu einer Kollision, bei der der Radfahrer tödliche Verletzungen erlitt. Weitere Einzelheiten zum genauen Unfallhergang wurden zunächst nicht bekannt.
Riese befand sich zu diesem Zeitpunkt weiterhin im aktiven Wettkampfsport. Er nahm regelmäßig an Ultradistanzrennen teil und bereitete sich bereits auf seine nächsten Starts vor.
Max Riese startete bei anspruchsvollen Ultradistanzrennen
Riese hatte sich auf Gravel-Rennen und Bikepacking spezialisiert. Bei diesen Disziplinen legen die Teilnehmer sehr lange Strecken zurück, häufig weitgehend auf sich allein gestellt und auf anspruchsvollen Routen durch Gebirgsregionen.
Im Laufe seiner sportlichen Karriere fuhr er durch das Atlasgebirge und die Rocky Mountains und nahm an Herausforderungen in den Bergregionen Kirgisistans, Griechenlands und weiterer Länder teil. Auch die Pyrenäen und die Alpen gehörten zu den Regionen, die er mit dem Fahrrad durchquerte.
Zu seinen bedeutenden sportlichen Erfolgen gehörte der Sieg beim Hellenic Mountain Race, einem anspruchsvollen Ultradistanzrennen durch die griechische Bergwelt.
Im Frühjahr 2024 nahm Riese außerdem am Radsportfestival Border Bash Aragon im Norden Spaniens teil.
Kurz vor seinem Tod fuhr Riese ein Rennen in Kirgisistan
Im Sommer 2026 startete Max Riese beim Silk Road Mountain Race. Das mehrtägige Ultradistanzrennen führt durch anspruchsvolle Bergregionen Kirgisistans und stellt hohe Anforderungen an Ausdauer und Selbstversorgung der Teilnehmer.
Dieser Start gehörte zu den letzten großen sportlichen Herausforderungen seiner Karriere. Riese setzte anschließend sein Training fort und plante bereits weitere Rennen.
Im Oktober 2026 wollte er beim neuen Taurus Mountain Race in der Türkei antreten. Danach hatte der Sportler nach eigenen Planungen eine längere Wettkampfpause vorgesehen.
Riese entwickelte auch Bikepacking-Routen
Die Tätigkeit von Max Riese beschränkte sich nicht auf die Teilnahme an Rennen. Er war ein aktives Mitglied der Gravel- und Bikepacking-Szene und engagierte sich auch für deren Weiterentwicklung.
Gemeinsam mit dem gravgrav Collective arbeitete der Sportler an Bikepacking-Routen und organisierte Veranstaltungen. Im Mittelpunkt standen insbesondere längere, selbstorganisierte Radreisen und Gravel-Strecken.
Nach Bekanntwerden seines Todes veröffentlichten Mitglieder der Radsport-Community Beileidsbekundungen und richteten ihr Mitgefühl an seine Familie und seine Angehörigen.
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