In Frankfurt am Main sind zwei weitere Menschen an Malaria erkrankt. Die Betroffenen leben im Stadtteil Schwanheim, der unmittelbar an das Gebiet rund um den Frankfurter Flughafen grenzt. Beide befinden sich nach Angaben des Gesundheitsamts in medizinischer Behandlung. Die neuen Erkrankungen fallen besonders auf, weil bereits zuvor mehrere Malaria-Fälle bei Beschäftigten des Flughafens bekannt geworden waren. Ob zwischen den Fällen ein Zusammenhang besteht, wird derzeit untersucht. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug Вild.
Malaria in Frankfurt: Zwei Erkrankte aus Schwanheim werden behandelt
Bei den beiden neuen Patienten handelt es sich um Bewohner von Frankfurt-Schwanheim. Weitere persönliche Angaben zu den Erkrankten wurden zunächst nicht veröffentlicht. Bekannt ist lediglich, dass beide medizinisch versorgt werden.
Die Behörden prüfen nun, auf welchem Weg es zu den Infektionen gekommen sein könnte. Dabei spielt auch die räumliche Nähe Schwanheims zum Frankfurter Flughafen eine Rolle. Noch ist jedoch nicht geklärt, ob die beiden Erkrankungen mit den zuvor registrierten Fällen am Airport zusammenhängen.
Malaria wird normalerweise durch infizierte Anopheles-Mücken übertragen. In Deutschland handelt es sich überwiegend um Erkrankungen, die nach Aufenthalten in Malariagebieten diagnostiziert werden. Fälle ohne entsprechende Reisegeschichte erfordern deshalb eine genauere epidemiologische Untersuchung.
Gesundheitsamt warnt vor möglicher Flughafen-Malaria
Das Frankfurter Gesundheitsamt hat Ärzte und Bevölkerung zu erhöhter Aufmerksamkeit aufgerufen. Bei entsprechenden Beschwerden sollte demnach auch eine sogenannte Flughafen-Malaria als mögliche Ursache berücksichtigt werden.
Der Begriff bezeichnet Infektionen, bei denen mit Flugzeugen oder Gepäck eingeschleppte infizierte Mücken eine Rolle spielen können. Dadurch kann theoretisch auch eine Person erkranken, die selbst zuvor nicht in einem Malariagebiet gewesen ist. Ob ein solcher Übertragungsweg bei den aktuellen Fällen vorliegt, steht bislang nicht fest.
Zu den typischen Warnzeichen gehört Fieber. Allerdings kann sich die Erkrankung zunächst auch durch weniger eindeutige Beschwerden bemerkbar machen. Genannt werden unter anderem Bauchschmerzen und andere unspezifische Symptome. Eine medizinische Abklärung ist insbesondere dann wichtig, wenn der Verdacht auf eine Malaria-Infektion besteht.
Bereits sechs Malaria-Fälle bei Mitarbeitern des Frankfurter Flughafens
Die beiden Erkrankungen in Schwanheim sind nicht die ersten auffälligen Malaria-Fälle im Umfeld des Frankfurter Flughafens. Bereits Ende August waren sechs Erkrankungen unter Flughafenbeschäftigten bekannt geworden.
Zwei der Betroffenen starben. Ein Todesfall ereignete sich Anfang Juli, ein weiterer im August. Die genauen Infektionswege waren zunächst nicht abschließend geklärt.
Nun untersuchen die zuständigen Stellen, wie die beiden neuen Infektionen entstanden sind und ob epidemiologische Verbindungen zu den früheren Fällen bestehen. Weitere Einzelheiten zu den Untersuchungen und zu den beiden Patienten wurden zunächst nicht mitgeteilt.
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