Im niedersächsischen Rastede ist ein Güterzug an einem Bahnübergang mit dem Auto einer 90-Jährigen zusammengestoßen. Die Fahrerin hatte versucht, an einer Schranke vorbeizufahren, während sich der Zug näherte. Ihr Ford wurde bei dem Zusammenstoß vollständig zerstört, die Lokomotive erheblich beschädigt. Die Frau konnte das Autowrack ohne körperliche Verletzungen verlassen, stand jedoch unter starkem Schock. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf t-online.
Unfall am Bahnübergang in Rastede: Ford bleibt auf Gleisen stehen
Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, dem 17. September, gegen 21 Uhr im Ortsteil Liethe in der Gemeinde Rastede im Landkreis Ammerland. Nach Angaben der Polizei senkten sich die Halbschranken am Bahnübergang, weil sich ein Güterzug näherte. Gleichzeitig zeigte die Signalanlage Rotlicht.
Dennoch scherte die 90-jährige Autofahrerin nach links aus und versuchte, die Schranke zu umfahren. Dabei stieß ihr Ford mit der rechten Fahrzeugseite gegen die Absperrung. Anschließend kam der Wagen so zum Stehen, dass seine Front auf die Gleise ragte.
Kurz darauf erreichte der Güterzug den Bahnübergang. Die Lokomotive erfasste das Auto mit großer Wucht.
Auto zerstört – beschädigte Lok kann weiterfahren
An dem Ford entstand Totalschaden. Die Fahrerin konnte das Fahrzeug dennoch verlassen. Nach bisherigen Angaben erlitt sie keine körperlichen Verletzungen, stand nach dem Zusammenstoß allerdings unter starkem Schock.
Auch die Lokomotive wurde erheblich beschädigt. Laut Polizei konnte sie ihre Fahrt dennoch fortsetzen. Zur Höhe des Sachschadens lagen zunächst keine Angaben vor.
Die Polizei ermittelt zum genauen Unfallhergang. Nach ersten Erkenntnissen wollte die Fahrerin offenbar den Bahnübergang überqueren, ohne die Durchfahrt des Zuges abzuwarten. Eine Befragung der 90-Jährigen war zunächst nicht möglich. Ein Polizeisprecher erklärte, sie sei dafür noch zu schockiert gewesen.
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