In einem neuen Vergleich von Nuss-Nougat-Cremes hat Nutella den dritten Platz belegt. Besser bewertet wurden eine hochpreisige Creme mit hohem Haselnussanteil und ein deutlich günstigeres Produkt des Discounters Aldi. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf welt.
Diese Nuss-Nougat-Cremes erhielten die besten Noten
Stiftung Warentest untersuchte insgesamt 18 Nuss-Nougat-Cremes. Zwölf Produkte erhielten das Gesamturteil „gut“, vier schnitten „befriedigend“ ab, zwei weitere bekamen lediglich die Bewertung „ausreichend“.
Eines der besten Ergebnisse erzielte die dunkle Haselnusscreme „Kräm – Herr Eichhorn pur“ der Thüringer Schokoladenmanufaktur Goldhelm. Das Produkt enthält mehr als 50 Prozent Haselnüsse.
Bei der sensorischen Prüfung erhielt die Creme die Bestnote 1,0. Die Tester lobten den intensiven Haselnussgeschmack sowie die deutlich wahrnehmbaren Röstaromen. Mit einem Preis von 5,94 Euro pro 100 Gramm gehört sie allerdings zu den teuersten Produkten im Vergleich.
Ebenfalls mit der Gesamtnote 2,0 wurde die „Nusskati Haselnuss-Nougat-Creme“ von Aldi bewertet. Sie enthält 13 Prozent Haselnüsse und kostet etwa 0,50 Euro pro 100 Gramm. Die Tester beschrieben sie als aromatische Creme mit einem ausgeprägten Kakaogeschmack, der an dunkle Schokolade erinnert.
Warum Nutella nur den dritten Platz erreichte
Die klassische Nutella erhielt die Gesamtnote 2,2. Zum Zeitpunkt des Tests kostete sie rund 0,84 Euro pro 100 Gramm.
Geschmacklich schnitt die Creme mit der Note 1,5 gut ab. Das günstigere Konkurrenzprodukt aus dem Discounter erreichte in der sensorischen Prüfung dieselbe Bewertung. Ausschlaggebend für das schlechtere Gesamtergebnis von Nutella waren vor allem die Nährwerte.
Der Zuckergehalt von Nutella lag bei 57 Prozent. Damit enthielt sie mehr Zucker als jede andere getestete Creme. Der Testsieger überzeugte dagegen nicht nur durch seinen hohen Haselnussanteil, sondern auch durch einen vergleichsweise niedrigeren Zuckergehalt.
Experten weisen auf den hohen Kaloriengehalt hin
Die meisten untersuchten Nuss-Nougat-Cremes überzeugten bei der Verkostung. Gleichzeitig enthalten solche Produkte in der Regel viel Zucker, Fett und entsprechend viele Kalorien.
Die Experten empfehlen deshalb, Schokoladen- und Nusscremes nicht als vollwertigen Bestandteil eines täglichen Frühstücks zu betrachten. Sie sollten vielmehr wie eine Süßigkeit behandelt und nur in begrenzten Mengen verzehrt werden.
Dieses Produkt schnitt am schlechtesten ab
Das schwächste Ergebnis erzielte eine zuckerreduzierte Creme des Herstellers Ahead. Sie besteht zu 42 Prozent aus dem Zuckeralkohol Maltit. Bei übermäßigem Verzehr kann dieser Stoff abführend wirken.
Darüber hinaus fanden die Prüfer Bestandteile aromatischer Mineralölkohlenwasserstoffe. Deren Konzentration lag zwar knapp unter dem zulässigen Grenzwert, solche Stoffe gelten jedoch als potenziell krebserregend.

